Der reprÀsentative mydays Geschenkereport 2026 / Ho Ho Horror: Ausgestopfter Fasan, Wurstkabeltrommel, Unterhosen vom Chef - die Top 10 der schrecklichsten Weihnachtsgeschenke der Deutschen
Veröffentlicht am: 01.10.2026 um 09:44 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Fest der Fehlgriffe: Nur jede:r Dritte freut sich ĂŒber alle erhaltenen Geschenke
Das Fest der Liebe wird hĂ€ufig zum Fest der Fehlgriffe: Gerade einmal jede:r Dritte (32 Prozent) freut sich immer ĂŒber die erhaltenen Weihnachtsgeschenke. Mehr als die HĂ€lfte (56 Prozent) kennt enttĂ€uschende Geschenke unterm Baum - Jede:r FĂŒnfte (21 Prozent) erlebt sogar jedes oder fast jedes Jahr einen Geschenkeflop.
Und auch fĂŒr Weihnachten 2026 droht wieder Bescherungsgefahr. Ganz oben auf der persönlichen Horror-Liste stehen Alkohol und Socken mit jeweils 23 Prozent. Dahinter folgen Dekoartikel mit 19 Prozent und Weihnachtskram wie Schokonikolaus oder Christbaumkugeln mit 16 Prozent.
Noch hĂ€rter wird es beim Blick zurĂŒck. Das sind die Top 10 schrecklichsten Geschenke der Deutschen:
1. Unterhosen vom Chef
2. Hornhautei
3. 25 kg Zement
4. ausgestopfter Fasan
5. DiÀtpillen verpackt in einer Pralinenschachtel
6. 2 Waschlappen mit der Aufschrift: "fĂŒrs Ărschli / nicht fĂŒrs Ărschli"
7. Hundeshampoo (fĂŒr nicht Hundebesitzerin)
8. Wurstkabeltrommel
9. leeres SchmuckkÀstchen vom Freund
10. Halb aufgegessener Keks in Herzform
Merry Fake-mas: Jede:r Zweite hat Freude schon vorgetÀuscht
Oh du fröhliche Fassade: Die HĂ€lfte der Befragten hat schon einmal die Freude ĂŒber ein Geschenk trotz EnttĂ€uschung vorgespielt (50 Prozent), bei Frauen sind es sogar 56 Prozent. Vielleicht auch, um zu verhindern, dass der Haussegen in Schieflage gerĂ€t. Denn fast jede:r FĂŒnfte (19 Prozent) hat wegen eines Geschenks schon einmal gestritten.
Ein Fehlgriff trifft offenbar schnell einen empfindlichen Nerv. 21 Prozent fĂŒhlen sich bei einem unpassenden Geschenk von der anderen Person nicht richtig gekannt, 20 Prozent sind enttĂ€uscht. 19 Prozent denken, dass sich der oder die Schenkende nicht genĂŒgend MĂŒhe gegeben hat. 14 Prozent fĂŒhlen sich sogar weniger wertgeschĂ€tzt.
Kein Wunder also, dass der Druck schon lange vor der Bescherung beginnt: Mehr als jede:r Dritte empfindet die Geschenkesuche als stressig (38 Prozent). Hauptgrund ist Ideenlosigkeit: 41 Prozent wissen nicht, was sie schenken sollen, 37 Prozent fĂŒrchten einen Fehlgriff. Besonders knifflig wird es ausgerechnet bei den Liebsten: FĂŒr 32 Prozent ist der oder die Partner am schwierigsten zu beschenken. Bei der Gen Z wird dagegen Papa zum Geschenke-Endgegner (46 Prozent). So viel Kopfzerbrechen vor der Bescherung - und danach? Bleibt erstaunlich wenig hĂ€ngen.
ErinnerungslĂŒcke unterm Baum: 61 Prozent erinnern sich nicht mehr an alle Weihnachtsgeschenke aus dem Vorjahr
Weihnachtsgeschenke sind offenbar schnell Schnee von gestern. 61 Prozent erinnern sich nicht mehr an alle Geschenke aus dem letzten Jahr. Noch gröĂer ist die ErinnerungslĂŒcke bei PrĂ€senten, die Befragte letztes Jahr selbst verschenkt haben. Fast zwei Drittel (64 Prozent) bekommen auch nicht mehr alle PrĂ€sente zusammen, die sie selbst verschenkt haben.
Und manches Geschenk verschwindet nicht nur aus dem GedĂ€chtnis, sondern gleich aus dem eigenen Haushalt: 41 Prozent haben ein Weihnachtsgeschenk schon mindestens einmal weitergeschenkt, 22 Prozent sogar mehrfach. Fast jede:r Vierte (24 Prozent) hat es zwar noch nicht getan, wĂŒrde es aber grundsĂ€tzlich in ErwĂ€gung ziehen.
Persönlich statt protzig: Beim Schenken zÀhlt der Gedanke
Was macht ein Geschenk zum Volltreffer? Es ist nicht der Preis: Nur jede:r Zehnte (10 Prozent) legt Wert auf ein teures Geschenk. Deutlich wichtiger ist, dass sich jemand Gedanken gemacht hat (52 Prozent), das Geschenk zu den persönlichen Vorlieben passt (46 Prozent) oder eine besondere emotionale Bedeutung hat (40 Prozent).
Gemeinsame Erlebnisse treffen diesen Wunsch besonders deutlich: 83 Prozent geben an, dass Erlebnisgeschenke fĂŒr sie persönlicher wirken als Sachgeschenke. 90 Prozent sind der Meinung, dass ein gemeinsames Erlebnis wertvoller ist als ein materielles Geschenk und eine Beziehung stĂ€rkt. Fragt man nach dem ganz konkreten Wunschzettel zeigt sich ein Ă€hnliches Bild: Erlebnis- und Zeitgeschenke landen mit 28 Prozent auf Platz eins - knapp vor Geldgeschenken (27 Prozent) und Reisen (25 Prozent).
"Der Wunsch nach gemeinsamer Zeit zeigt sich auch ganz konkret in unseren Buchungsdaten: Sieben der zehn mydays Weihnachts-Bestseller sind Erlebnisse fĂŒr zwei. Ganz vorne liegen unsere Erlebnisboxen '3 Tage Du und Ich' und 'Zeit zu zweit'", sagt Christian Nau, CEO der Jochen Schweizer mydays Group. "Unsere Kund:innen investieren bewusst in persönlich ausgewĂ€hlte Erlebnis- statt in Sachgeschenke, weil Erinnerungen schlichtweg kein Verfallsdatum haben."
Weitere Trends rund ums Schenken
Bescherung per Bot? 52 Prozent nutzen KI oder können es sich vorstellen
Prompt oder Wunschliste? KI als Geschenkeberater gewinnt leicht an Bedeutung: 22 Prozent wollen dieses Jahr KI-Tools wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity fĂŒr die Geschenkesuche nutzen - im Vorjahr waren es noch 20 Prozent. Weitere 30 Prozent ziehen den digitalen Helfer zumindest in Betracht (Vorjahr: 26 Prozent).
Gleichzeitig bleibt fast jede:r Zweite lieber oldschool: 46 Prozent schlieĂen KI bei der Geschenkesuche aus - im Vorjahr waren es noch 50 Prozent. MĂ€nner sind dabei KI gegenĂŒber offener als Frauen: Jeder vierte Mann (25 Prozent) setzt auf KI, bei den Frauen ist es knapp jede FĂŒnfte (19 Prozent).
Liebe geht durchs Portemonnaie: MĂ€nner geben fĂŒr ihre:n Partner:in mehr aus
Wenn es um die groĂe Liebe geht, sitzt das Weihnachtsgeld besonders locker: Mehr als jede:r Vierte (26 Prozent) gibt fĂŒr den oder die Partner:in mindestens 150 Euro aus. Besonders spendabel zeigen sich die MĂ€nner: Fast jeder Dritte (31 Prozent) gibt mindestens 150 Euro fĂŒr das Weihnachtsgeschenk der Partnerin aus. Bei den Frauen greift rund jede FĂŒnfte (21 Prozent) fĂŒr den Partner so tief ins Portemonnaie.
Ăber die Studie
Der mydays Geschenkereport 2026 wurde im Auftrag der mydays GmbH vom Marktforschungsunternehmen Appinio GmbH im August und September 2026 durchgefĂŒhrt. Befragt wurden 1.000 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren. Die Stichprobe ist national reprĂ€sentativ fĂŒr die deutsche Bevölkerung nach Alter und Geschlecht. Bei den genannten Geschenkefails handelt es sich um tatsĂ€chlich erhaltene Weihnachtsgeschenke, die von den Befragten in einer offenen Frage sowie im Internet genannt wurden.
Ăber mydays
mydays steht fĂŒr das Wertvollste, was Du schenken kannst: Deine Zeit! Besondere Erlebnisse mit Deinen Liebsten und gemeinsame Erinnerungen, die fĂŒr immer bleiben. Mit mehreren Tausend Erlebnissen schafft mydays Inspiration fĂŒr unvergessliche Erinnerungen. Das Unternehmen wurde 2003 als Online-Anbieter fĂŒr Erlebnisse gegrĂŒndet. Im Oktober 2017 wurden mydays und Jochen Schweizer unter dem Dach der JSMD Group vereint. Die Gruppe gehört zur ProSiebenSat.1 Media SE. Die neue Erlebnisgarantie von mydays bietet volle FlexibilitĂ€t bei der Einlösung. Jeder Geschenkgutschein ist flexibel fĂŒr ĂŒber 9.000 Erlebnisse einlösbar - von der Ăbernachtung im Bubble-Hotel bis zu Paint and Drink, vom StĂ€dtetrip bis zum Spa-Wochenende. AuĂerdem sind Gutscheine drei Jahre gĂŒltig und verlĂ€ngerbar, auf Wunsch werden Kund:innen persönlich beraten. Mehr dazu unter Erlebnis-Garantie | mydays.
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