USA, International

«One Battle After Another» räumt bei Kritikerpreisen ab

05.01.2026 - 07:35:20 | dpa.de

Der Thriller mit Leonardo DiCaprio gewinnt bei den US-Kritikerpreisen in mehreren Hauptkategorien. Die Trophäe als bester Hauptdarsteller darf aber ein anderer mit nach Hause nehmen.

  • Sie sind die Abräumer bei den diesjährigen Critics Choice Awards: Das Team vom Film «One Battle After Another». - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa
  • Im prämierten Politthriller «One Battle After Another» spielt Leonardo DiCaprio die Hauptrolle. - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa
  • Timothée Chalamet dankte in seiner Rede seiner Partnerin Kylie Jenner. - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa
Sie sind die Abräumer bei den diesjährigen Critics Choice Awards: Das Team vom Film «One Battle After Another».  - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa Im prämierten Politthriller «One Battle After Another» spielt Leonardo DiCaprio die Hauptrolle. - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa Timothée Chalamet dankte in seiner Rede seiner Partnerin Kylie Jenner. - Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

Als Gewinner in den wichtigsten Kategorien ist der Film «One Battle After Another» von US-Regisseur Paul Thomas Anderson der große Abräumer der diesjährigen Critics Choice Awards. Der Politthriller mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle machte neben der Auszeichnung als bester Film auch in den wichtigen Kategorien beste Regie und bestes adaptiertes Drehbuch beim am Sonntag (Ortszeit) verliehenen US-Kritikerpreises das Rennen. 

Als bester Film-Hauptdarsteller gewann aber nicht der dafür nominierte DiCaprio, sondern Timothée Chalamet für seine Rolle in «Marty Supreme». Der US-französische Schauspieler richtete sich in seiner Rede an seine «Partnerin seit drei Jahren», Influencerin und Reality-TV-Star Kylie Jenner: «Danke dir für unser Fundament. Ich liebe dich, ich könnte das nicht ohne dich tun.»

Die Trophäe in der Kategorie der besten Darstellerin räumte die irische Schauspielerin Jessie Buckley für «Hamnet» ab. 

Viele Preise auch für «Blood & Sinners» und «Frankenstein»

Das mit 17 Nominierungen zuvor als Spitzenkandidat gehandelte Vampir-Südstaatendrama «Blood & Sinners» trug insgesamt vier Auszeichnungen nach Hause, darunter für den 20-jährigen Hauptdarsteller Miles Caton als bester Jungschauspieler. 

Vier Auszeichnungen konnte auch «Frankenstein» verbuchen, das Horrorklassiker-Remake von Guillermo del Toro gewann unter anderem den Preis für den besten Nebendarsteller für Jacobi Elordi in seiner Rolle als Monster. 

«The Secret Agent», ein in der Zeit der brasilianischen Militärjunta spielendes Drama, entschied die Sparte bester nicht englischsprachiger Film für sich.

 «Adolescence» räumt als TV-Produktion ab

Haushoher Gewinner unter den Fernsehproduktionen war die Netflix-Serie «Adolescence» hervor. Die in einer einzigen Einstellung erzählte Geschichte einer Mordermittlung unter Jugendlichen gewann als «beste Miniserie». Zudem sahnten die Schauspieler Stephen Graham, Owen Cooper und Erin Doherty jeweils eine Trophäe in den Kategorien bester Hauptdarsteller, bester Nebendarsteller und beste Nebendarstellerin ab. 

Die Critics Choice Awards gelten als wichtige Kritiker-Filmpreise. Ausgewählt werden sie von über 500 Mitgliedern der Critics Choice Association (CCA) aus den USA und Kanada. Als Gastgeberin im kalifornischen Santa Monica stand erneut die US-Komikerin Chelsea Handler auf der Bühne.

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