CO2-Senker Kantinenessen: In Currywurst und Co. steckt Potenzial fĂŒr einen nachhaltigeren Speiseplan / Greenado bewertet Top 10 der deutschen Kantinengerichte anhand von Umwelt- und ErnĂ€hrungsaspekten
28.06.2024 - 11:47:59 | presseportal.de
Laut einer Studie des Potsdam-Instituts fĂŒr Klimafolgenforschung (PIK) könnte eine weltweite Umstellung der ErnĂ€hrung hin zu gesĂŒnderen und nachhaltigeren SpeiseplĂ€nen entscheidend dazu beitragen, die globale ErwĂ€rmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Greenado hat die Top 10 der deutschen Kantinengerichte unter die Lupe genommen und sowohl mit pflanzlichen als auch tierischen Alternativen unter CO2- und ErnĂ€hrungsaspekten verglichen. Eines der Ergebnisse: Die CO2-Bilanz von Deutschlands Kantinenklassiker Currywurst mit Pommes frites sinkt um rund ein Drittel, wenn stattdessen eine pflanzliche "Bratwurst" auf dem Teller liegt. Das höchste CO2-Einsparpotenzial unter den zehn beliebtesten Gerichten hat Chili con carne: Wird es durch seine pflanzliche Alternative, Chili sin carne, ersetzt, spart das 86 Prozent der CO2-Emissionen ein.
Es muss allerdings nicht zwingend immer die vegetarische oder vegane Alternative sein, um die Treibhausgasemissionen in relevantem MaĂe zu senken: "Der CO2-FuĂabdruck lĂ€sst sich schon durch eine kleinere Fleischportion, eine geringere Menge an Milchprodukten oder den Austausch von Rind- durch GeflĂŒgelfleisch verringern", sagt Birgit Metz, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin von Greenado. Ein GeflĂŒgelburger beispielsweise spart bereits ein knappes Drittel der CO2-Emissionen, die ein klassischer Hamburger aus Rindfleisch verursacht, ein. WĂ€hlen die TischgĂ€ste einen Zucchiniburger, ist der CO2-FuĂabdruck um rund 83 Prozent geringer. Am Ende kommt es neben der Menge auch auf die VerzehrhĂ€ufigkeit an: "Wer auf Klassiker wie die Currywurst nicht ganz verzichten möchte, verzehrt sie seltener, genieĂt sie dafĂŒr aber umso mehr", empfiehlt Birgit Metz.
Kombinierte Bewertung von ökologischem FuĂabdruck und ErnĂ€hrungsprofil
Vor dem Hintergrund der KlimaerwĂ€rmung liegt es nahe, den CO2-FuĂabdruck eines MenĂŒs möglichst gering halten zu wollen. Gleichzeitig braucht der Mensch jedoch eine gewisse Menge an Energie und NĂ€hrstoffen, um gesund zu bleiben. Daher bewertet Greenado den CO2-FuĂabdruck hinsichtlich des Energiegehaltes und der NĂ€hrstoffzusammensetzung eines MenĂŒs. Besonders positiv sind demnach Mahlzeiten, die den Energie- und NĂ€hrstoffbedarf decken und gleichzeitig eine relativ geringe Menge an CO2-Emissionen verursachen. Schlechtere Ergebnisse erzielen MenĂŒs, die höhere CO2-Emissionen und einen Mangel oder Ăberschuss an definierten Inhaltsstoffen aufweisen.
Planetary Health Diet zur Einhaltung des CO2-Budgets
Dem Bewertungsmodell von Greenado liegen die Erkenntnisse der EAT-Lancet-Kommission, der fĂŒhrende Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen und LĂ€nder angehören, zugrunde. Demnach steht jedem Menschen weltweit theoretisch ein begrenztes Treibhausgasemissionsbudget pro Tag zur VerfĂŒgung, wenn wir bis zum Jahr 2050 zehn Milliarden Menschen innerhalb der planetaren Grenzen gesund ernĂ€hren wollen. Die Voraussetzung, dieses Budget einzuhalten, ist ein globaler ErnĂ€hrungswandel hin zur "Planetary Health Diet". Diese gibt eine ErnĂ€hrungsweise vor, mit der wir die Gesundheit der Menschen und der Erde gleichermaĂen schĂŒtzen können.
Ăber Greenado
Greenado ist Experte fĂŒr die Berechnung und Bereitstellung von umfassenden Umweltdaten von Lebensmitteln (CO2-, FlĂ€chen- und WasserfuĂabdruck) sowie fĂŒr die Erstellung von Ăkobilanzen fĂŒr die Food Branche. Die Daten ermittelt das Unternehmenin wissenschaftlicher Begleitung durch das Institut fĂŒr Energie- und Umweltforschung (ifeu). Mit einer Datenbasis von mehr als 200.000 Artikeln ermöglicht es Greenado Restaurants, Hotels, Caterern, Kantinen, Kliniken, Herstellern oder dem Handel, ihre kulinarischen Angebote nachhaltiger zu gestalten und transparent zu kennzeichnen. Greenado greift dabei auf die jahrzehntelange Beratungs- und Servicekompetenz des Schwesterunternehmens best4bps im Bereich der Digitalisierung und Automatisierung von GeschĂ€ftsprozessen bei Kliniken, Seniorenheimen, Businessbetrieben und in der Gastronomie und Hotellerie zurĂŒck. NĂ€here Informationen zu Greenado gibt es unter greenado.eu.
Anbei finden Sie zwei Grafiken und ein Foto der beiden GrĂŒnder*innen zur redaktionellen Verwendung (© Greenado). Die beiden Grafiken in weiteren Formaten ebenfalls zur redaktionellen Verwendung können Sie hier herunterladen.
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Dr. Gerlind Oberbach, Alina Elsen
BahnstraĂe 18
40699 Erkrath
Tel.: 0 541 99 97 46-54
E-Mail: leichter@greenado.eu
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