The Masked Singer: Evelyn Burdecki und Mathias Mester enttarnt
Veröffentlicht am: 01.10.2026 um 00:15 Uhr | dpa, AD HOC NEWSEvelyn Burdecki und Mathias Mester sind in der dritten Folge der aktuellen Staffel von «The Masked Singer» ausgeschieden und haben ihre Masken abgenommen.
Burdecki als Alien Cosma enttarnt
Burdecki steckte in einem lila Außerirdischen-Kostüm mit neun Augen und vier Antennen. Die 38 Jahre alte Düsseldorferin trat als «Cosma» auf und sang zunächst «Freed from Desire» von Gala.
Das Rateteam aus Chris Tall, Verona Pooth und Amira Aly vermutete Burdecki bereits früh unter der Maske. Tall erinnerte «Cosmas» Gang an den Realitystar, Aly glaubte, Burdecki an der Stimme erkannt zu haben. Pooth tippte dagegen auf Kerstin Ott.
Zweiter Auftritt reicht nicht
Nach der ersten Runde durfte Burdecki noch einmal antreten. Sie sang «A Sky Full of Stars» von Coldplay, doch Aly und Tall blieben bei ihrer Einschätzung. Weil sie zu wenige Stimmen erhielt, musste sie ihre Identität preisgeben.
Mester im Eishörnchen-Kostüm
Auch der ehemalige Leichtathlet Mathias Mester schied aus. Der 40-Jährige trat als «Luigi Eishörnchen» auf – mit bunten Streuseln und einer Kirsche auf dem Kostüm – und sang «Bello e impossibile» von Gianna Nannini.
Ein Hinweis führte das Rateteam besonders schnell zu dem mehrfachen Welt- und Europameister: Vor seinem Auftritt waren bunte Eiskugeln in einer Anordnung zu sehen, die an die olympischen Ringe erinnerte. Für Mester reichte es nicht für eine zweite Runde.
Show wird nicht mehr live ausgestrahlt
Bei «The Masked Singer» treten Prominente unter aufwendigen Kostümen gegeneinander an. Hinweise, Stimme und Bühnenauftritt sollen dem Rateteam und dem Publikum helfen, die Identität der Maskierten zu erraten.
Anders als in früheren Staffeln wird die aktuelle Ausgabe nicht mehr live ausgestrahlt. Über das Ausscheiden entscheiden deshalb nicht Fernsehzuschauer per Live-Voting, sondern das Rateteam und das Publikum während der Aufzeichnung in Köln.
Neue Abstimmung verändert die Dramaturgie
Die dritte Folge zeigt, wie stark die Identitätserkennung zum zentralen Wettbewerbselement der Show gehört. Burdecki und Mester schieden nicht allein wegen ihrer Gesangsleistungen aus, sondern mussten sich dem Zusammenspiel aus Auftritten, Hinweisen und den Vermutungen im Studio stellen. Dass das Rateteam beide Namen früh nannte, verlieh den Enthüllungen zusätzliche Spannung.
Bemerkenswert ist zudem der veränderte Abstimmungsmodus. Die aktuelle Staffel wird nicht mehr live ausgestrahlt; damit entfällt die unmittelbare Entscheidung des Fernsehpublikums per Live-Voting. Stattdessen bestimmen Rateteam und Saalpublikum während der Aufzeichnung in Köln, wer ausscheidet. Für Zuschauer bedeutet das, dass die Sendung stärker als vorproduziertes Unterhaltungserlebnis funktioniert.
Prominente aus unterschiedlichen Bereichen
Mit Burdecki und Mester trafen in der Folge zwei sehr unterschiedliche öffentliche Profile aufeinander: Die Düsseldorferin ist vor allem aus Reality- und Unterhaltungssendungen bekannt, Mester aus dem Leistungssport. Das Kostümprinzip macht solche Biografien zunächst unsichtbar und übersetzt sie in Indizien, Bewegungen und Gesang.
Für die weitere Staffel bleibt damit entscheidend, ob die übrigen Masken ihre Identität länger verbergen können. Die Folge zeigt zugleich, dass markante körperliche Hinweise – etwa die Anspielung auf olympische Ringe – die Suche deutlich verkürzen können.
