Haftbefehl sagt Konzerte in Berlin und Düsseldorf ab
Veröffentlicht am: 14.10.2026 um 13:12 Uhr | dpa, AD HOC NEWSHaftbefehls Konzerttermine im Oktober
- Haftbefehl heißt bürgerlich Aykut Anhan und kommt aus Offenbach in Hessen.
- Sein Bruder Cem Anhan teilte die Absagen zuvor auf Instagram mit.
- Das Konzert in Frankfurt Ende September kostete den Rapper nach Angaben des Managements viel Energie.
Haftbefehl sagt Auftritte in Berlin und Düsseldorf ab
Das Management von Rapper Haftbefehl berichtet von einer schrittweisen Besserung seines Gesundheitszustands. Nach den kurzfristigen Absagen zweier für Oktober geplanter Konzerte in Düsseldorf und Berlin soll der Musiker zunächst eine Pause von öffentlichen Auftritten einlegen.
Management bittet um Geduld
„Aykut geht es von Tag zu Tag besser, und er gewinnt zunehmend an Kraft“, teilten Manager Erfan Bolourchi und Haftbefehls Bruder Cem Anhan auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Der Rapper, der bürgerlich Aykut Anhan heißt, befinde sich nach Angaben seines Bruders unter ärztlicher Aufsicht und müsse sich auf seine Gesundheit konzentrieren.
Anhan hatte die Absagen zuvor mit der Familie begründet. Details zum Gesundheitszustand nannte er nicht.
Gesundheit hat Vorrang
Haftbefehl hatte im Juni nach mehreren kurzfristig abgesagten Festivalauftritten eine Pause angekündigt und sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Im September trat er bei einem Konzert in Frankfurt wieder auf.
Nach Angaben des Managements kostete dieser Auftritt den Musiker viel Energie. Er habe dennoch auch die Shows in Düsseldorf und Berlin unbedingt spielen wollen, um die Besucher nicht zu enttäuschen.
Rückkehr bleibt offen
Nun habe seine Gesundheit oberste Priorität, sagte Bolourchi. Haftbefehl brauche zunächst Zeit, um neue Kraft zu schöpfen und sich auf seine Genesung zu konzentrieren.
Das Umfeld des Rappers bittet Fans um Verständnis, Geduld und positive Energie. Einen Termin für eine Rückkehr auf die Bühne nannte das Management nicht.
Haftbefehls erneute Konzertabsagen stehen im Zusammenhang mit einer längeren gesundheitlichen Belastung und einer bereits im Sommer angekündigten Auszeit. Nach mehreren kurzfristig abgesagten Festivalauftritten hatte sich der Rapper aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Ein Konzert in Frankfurt Ende September markierte anschließend eine vorsichtige Rückkehr auf die Bühne, die nach Angaben des Managements jedoch viel Kraft kostete.
Die aktuelle Entwicklung zeigt den Konflikt zwischen dem Wunsch eines Künstlers, geplante Auftritte trotz großer Erwartungen einzuhalten, und der Notwendigkeit, gesundheitliche Grenzen zu berücksichtigen. Für Konzertbesucher sind neben der persönlichen Nachricht vor allem die praktischen Folgen relevant: Die Shows in Düsseldorf und Berlin finden zunächst nicht statt, während Informationen zur Rückabwicklung der Tickets vom jeweiligen Veranstalter und Anbieter abhängen.
Gesundheit vor Bühnenplänen
Das Management stellt eine Rückkehr zu öffentlichen Auftritten nicht in Aussicht, sondern kündigt zunächst eine Pause zur Erholung an. Damit bleibt offen, wann Haftbefehl wieder Konzerte geben kann. Die Mitteilung seines Umfelds konzentriert sich auf Genesung und bittet Fans um Verständnis, Geduld und Abstand von weiteren Spekulationen über seinen Gesundheitszustand.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
tagesschau: „Haftbefehl-Konzerte in Berlin und Düsseldorf abgesagt“ (14.10.2026)
Der Beitrag bestätigt die Absagen und die ärztliche Betreuung, legt den Schwerpunkt aber zusätzlich auf die Rückerstattung der Tickets. Angaben zu einem möglichen Rückfall werden als Bericht eines anderen Mediums wiedergegeben und nicht zur gesicherten Ursache erklärt.
WDR: „Haftbefehl-Konzert in Düsseldorf und Berlin abgesagt“ (14.10.2026)
Der WDR bestätigt ebenfalls die abgesagten Termine und die Rückabwicklung der Tickets. Anders als die dpa-Meldung behandelt der Beitrag zusätzlich frühere Berichte über Haftbefehls gesundheitliche Probleme; die aktuelle Management-Aussage zur Besserung steht dort nicht im Mittelpunkt.
Übereinstimmend sind die Konzertabsagen, die gesundheitliche Begründung und die geplante Ticket-Rückabwicklung. Unterschiede bestehen vor allem bei der Gewichtung früherer Medienberichte; der Zeitpunkt einer möglichen Rückkehr auf die Bühne bleibt offen.
