Deutschland, International

86 LĂ€nder im Rennen um den Auslands-Oscar - auch Deutschland

21.11.2025 - 23:31:47 | dpa.de

Im MÀrz werden die Oscars verliehen - 86 LÀnder können sich jetzt Hoffnung auf den Auslands-Oscar machen. Die Filmakademie in Los Angeles listet die weltweiten BeitrÀge auf, Deutschland ist dabei.

  •  «In die Sonne schauen» der Berliner Regisseurin Mascha Schilinski ist unter 86 Film-AnwĂ€rtern in der Oscar-Sparte «International Feature Film». (Archivbild) - Bild: Stefanie Rex/dpa
    «In die Sonne schauen» der Berliner Regisseurin Mascha Schilinski ist unter 86 Film-AnwÀrtern in der Oscar-Sparte «International Feature Film». (Archivbild) - Bild: Stefanie Rex/dpa
  • Der deutsche Film «In die Sonne schauen» handelt von vier jungen Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten auf einem Bauernhof in der Altmark leben. (Archivbild)  - Bild: Hanna Heckt/Studio Zentral/dpa
    Der deutsche Film «In die Sonne schauen» handelt von vier jungen Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten auf einem Bauernhof in der Altmark leben. (Archivbild) - Bild: Hanna Heckt/Studio Zentral/dpa
 «In die Sonne schauen» der Berliner Regisseurin Mascha Schilinski ist unter 86 Film-AnwÀrtern in der Oscar-Sparte «International Feature Film». (Archivbild) - Bild: Stefanie Rex/dpa Der deutsche Film «In die Sonne schauen» handelt von vier jungen Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten auf einem Bauernhof in der Altmark leben. (Archivbild)  - Bild: Hanna Heckt/Studio Zentral/dpa

FilmbeitrĂ€ge aus 86 LĂ€ndern bewerben sich fĂŒr 2026 um den sogenannten Auslands-Oscar. Das teilte die Oscar-Akademie im kalifornischen Beverly Hills mit. Bei den letzten Academy Awards hatten 85 LĂ€nder die Richtlinien fĂŒr den Wettbewerb in der Sparte «International Feature Film» erfĂŒllt. Deutschland ist fĂŒr die 98. Oscar-Verleihung im kommenden MĂ€rz mit dem Drama «In die Sonne schauen» vertreten. 

«In die Sonne schauen» trifft auf weltweite AnwÀrter

German Films, die Auslandsvertretung des deutschen Films, hatte den Film der Berliner Regisseurin Mascha Schilinski im vorigen August ausgewÀhlt. 
Er handelt von vier jungen Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten auf einem Bauernhof in der Altmark leben. Es geht unter anderem um hĂ€usliche Gewalt, verdrĂ€ngte SehnsĂŒchte und vererbte Traumata. 

Frankreich bewirbt sich mit «Ein einfacher Unfall» des iranischen Regisseurs Jafar Panahi, Norwegen mit dem Familiendrama «Sentimental Value», Spanien mit dem Roadmovie «Sirùt», Brasilien mit dem Thriller «The Secret Agent». Die Schweiz schickt «Heldin» mit Hauptdarstellerin Leonie Benesch ins Rennen. 

Vorauswahl im Dezember

Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences wĂ€hlt aus den Bewerbungen 15 Filme fĂŒr eine «Shortlist» aus, die am 16. Dezember bekanntgegeben werden soll. Daraus werden dann am 22. Januar fĂŒnf Filme fĂŒr die Endrunde nominiert. Die 98. Oscar-Verleihung findet am 15. MĂ€rz 2026 statt. 

Im vorigen Januar hatte es fĂŒr Deutschland der Politthriller «Die Saat des heiligen Feigenbaums» des Iraners Mohammad Rasoulof in die Oscar-Endrunde geschafft. Die TrophĂ€e als bester internationaler Film ging am Ende an das brasilianische Drama «FĂŒr immer hier» von Walter Salles. 2023 holte die deutsche Literaturverfilmung «Im Westen nichts Neues» von Regisseur Edward Berger vier Oscars, darunter in der Sparte Internationaler Film.

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