Bayern, Deutschland

Helene Fischer zum Vergleich mit Taylor Swift

14.11.2025 - 06:00:19 | dpa.de

Ist Helene Fischer die deutsche Taylor Swift? Das sagt die Sängerin selbst über den Vergleich.

Als Mutter müsse sie heute mehr planen, sagt Fischer. - Foto: Peter Kneffel/dpa

Wenn Helene Fischer mit Taylor Swift verglichen wird, nimmt sie das als Kompliment. «Ich sehe mich natürlich trotzdem als eigenständige Person und eigenständige Künstlerin, aber die Reichweite oder diese Berühmtheit, diesen Erfolg, den das junge Ding auf ihren Schultern trägt, das ist schon wirklich immens», sagte die 41-Jährige im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München. «Das ist beachtlich, was sie auf die Beine gestellt hat.»

Swift habe sich «vor der ganzen Welt behauptet», sagte Fischer. «Und alle Welt schaut auf sie. Da ist schon viel Druck auch dahinter natürlich.»

Fischer genießt es, nicht «beschattet» zu werden

Sie selbst sei froh, dass sie einen solchen Druck nicht spüre und dass «wir in Deutschland auch noch trotzdem ein humanes Leben führen können als Person des öffentlichen Lebens und nicht, wie - glaube ich - in Amerika, wo man wirklich permanent 24 Stunden beschattet wird». 

Fischer hat gerade das Ende ihrer Babypause nach der Geburt ihrer zweiten Tochter angekündigt. Im kommenden Jahr will sie auf große Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz gehen - mit einer Bühne in der Mitte großer Stadien und Laufstegen, wie sie auch von den Auftritten von US-Superstar Swift bekannt sind. 

Für Fischer muss es nach ihrem Auftritt vor 150.000 Fans vor einigen Jahren in München nicht immer höher, schneller und weiter gehen, sagte die Sängerin der dpa. «Das war so überwältigend. Aber das macht man auch vielleicht once in a lifetime.»

Vorfreude ist die größte Freude

Für sie selbst ist die Vorfreude die größte Freude: «Tatsächlich liebe ich ja die Vorfreude, bevor das Konzert losgeht. Also das ist schon immer eigentlich so die Schönste und die Besonderste.» Die Zeit, wenn der Abend noch bevorstehe, sei «magisch».

«Natürlich ist es ein wahnsinnig tolles Gefühl, die letzten Worte, die letzten Töne zu singen und zu wissen, du hast alles gegeben und du hast dich vollends geöffnet und hast körperlich, gesanglich alles irgendwie dagelassen und schaust in diese zufriedenen und glücklichen Gesichter», sagte sie. «Das ist natürlich schon noch mal ja auch ein besonderer Moment, aber trotzdem ist für mich die Vorfreude darauf irgendwie doch die Schönste.»

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