âKinder der Fluchtâ: Letzte Zeitzeugen erzĂ€hlen im MDR von Flucht und Vertreibung
11.04.2024 - 10:24:26 | presseportal.de
Sie gehören zu den letzten noch lebenden Zeitzeuginnen und Zeitzeugen von Flucht, Vertreibung und Deportation am Ende des Zweiten Weltkrieges. Heute sind die Kinder von damals weit ĂŒber achtzig Jahre alt. Noch nie haben sie in der Ăffentlichkeit so emotional und schonungslos ĂŒber ihre traumatischen Erlebnisse am Kriegsende und in den frĂŒhen Nachkriegsjahren berichtet.
In der Dokumentation erzĂ€hlen sie, wie sie verlaust und halbverhungert unter freiem Himmel in den TrĂŒmmern der GroĂstĂ€dte oder entlang der Bahnlinien campierten. Manche von ihnen verloren ihre Eltern und irrten als Waisen umher. Manche entkamen selber nur knapp dem Tode, durch GlĂŒck, Zufall oder eine unverhofft helfende Hand. Alle sind durch die Ereignisse gezeichnet fĂŒr ihr ganzes Leben. Kaum ein GesprĂ€ch ĂŒber die Ereignisse, in dem nicht geweint wird. Kaum ein Interview, in dem nicht das Wort Vergewaltigung fĂ€llt. In den Kindern, die jetzt vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, erkennen sie sich selbst wieder. Es werden schreckliche Erinnerungen wachgerufen.
Die Dokumentation, die von allen ARD-Landesrundfunkanstalten gemeinschaftlich verantwortet wurde, kann ab 14. April fĂŒr 30 Tage in der ARD Mediathek abgerufen werden und ist am 14. April, um 23.05 Uhr erstmals im MDR-Fernsehen zu sehen. Zudem zeigt das MDR-Fernsehen am 14. April, ab 22.20 Uhr, die Doku "Kinder des Krieges - 1945 in Mitteldeutschland".
Die Kooperation mit der Leipziger Filmproduktionsfirma Hoferichter & Jacobs unterstreicht das partnerschaftliche Engagement des MDR fĂŒr die regionale Produzentenlandschaft.
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