Lea Feder von JETZT Performance: Warum High Performer nicht mehr Disziplin, sondern bessere Routinen brauchen
Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 10:50 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Volle Terminkalender, wichtige Entscheidungen, laufende Projekte: Wer ein Unternehmen fĂŒhrt oder viel Verantwortung trĂ€gt, kann sich im Alltag nicht darauf verlassen, dass nach einer anstrengenden Woche automatisch eine ruhige folgt. Viele High Performer reagieren darauf mit einer Strategie, die ihnen beruflich oft gute Dienste geleistet hat. Sie ziehen durch. Die Bewegungspause fĂ€llt aus, gegessen wird zwischen zwei Terminen und die Erholung wird auf das Wochenende verschoben. Kurzfristig lĂ€sst sich auf diese Weise einiges auffangen. Schwieriger wird es, wenn aus der Ausnahme ein dauerhaftes Muster entsteht und selbst grundlegende Routinen regelmĂ€Ăig hinter beruflichen Anforderungen zurĂŒckstehen. âWer versucht, jede intensive Phase nur mit noch mehr Disziplin aufzufangen, verschiebt das eigentliche Problem hĂ€ufig lediglich auf spĂ€terâ, sagt Lea Feder, GrĂŒnderin von JETZT Performance.
âEs geht nicht darum, noch mehr in einen ohnehin vollen Tag hineinzupressen. Sinnvoller ist es, Routinen so klein und alltagstauglich aufzubauen, dass sie auch unter den vorhandenen Bedingungen funktionieren könnenâ, fĂŒgt sie hinzu. Lea Feder hat Medizin und Bioinformatik studiert, war selbst Leistungssportlerin und begleitet seit mehr als neun Jahren Unternehmer im Coaching. JETZT Performance hat bereits mehr als 2.000 Klienten begleitet. Dabei richtet das Unternehmen seinen Schwerpunkt auf die Frage, wie sich LeistungsfĂ€higkeit unter den tatsĂ€chlichen Anforderungen des Unternehmeralltags gestalten lĂ€sst. DafĂŒr betrachtet JETZT Performance Schlaf, Stress, Regeneration, ErnĂ€hrung, Bewegung, digitales Verhalten und Selbstmanagement nicht getrennt voneinander, sondern als zusammenspielende Faktoren.
Wenn eine StÀrke im falschen Moment zur Belastung wird
Dass Unternehmer zunĂ€chst auf Disziplin setzen, ist nachvollziehbar. Im Berufsleben zahlt es sich schlieĂlich hĂ€ufig aus, Verantwortung zu ĂŒbernehmen, anspruchsvolle Aufgaben konsequent zu verfolgen und auch unter hoher Belastung handlungsfĂ€hig zu bleiben. Problematisch wird es, wenn dieselbe Logik dauerhaft auf den eigenen Alltag ĂŒbertragen wird. Dann wird nach einer kurzen Nacht trotzdem weitergearbeitet, Bewegung auf den nĂ€chsten Tag verschoben und die notwendige Pause einem dringenden Termin geopfert. FĂŒr sich genommen erscheint jede dieser Entscheidungen zunĂ€chst wenig bedeutend. Wiederholen sie sich jedoch regelmĂ€Ăig, entsteht ein Alltag, in dem Erholung und grundlegende Routinen zunehmend hinter beruflichen Anforderungen zurĂŒckstehen.
Willenskraft kann helfen, ein hohes Arbeitspensum ĂŒber einen begrenzten Zeitraum zu bewĂ€ltigen. Fehlende Erholung lĂ€sst sich damit jedoch nicht dauerhaft ausgleichen und kann sich im Arbeitsalltag unter anderem auf Konzentration, EntscheidungsqualitĂ€t und Belastbarkeit auswirken. Umso wichtiger sind feste Routinen, die Schlaf und Regeneration auch dann einen verlĂ€sslichen Platz geben, wenn beruflich viel zu tun ist. âDisziplin ist eine wertvolle FĂ€higkeit. Sie sollte aber nicht stĂ€ndig dafĂŒr gebraucht werden mĂŒssen, gegen den eigenen Tagesablauf anzukĂ€mpfenâ, sagt Lea Feder.
Wenn VerĂ€nderung zum GroĂprojekt wird
Doch auch die Entscheidung fĂŒr bessere Routinen fĂŒhrt nicht automatisch zu einem alltagstauglichen Ansatz. Gerade wer es gewohnt ist, hohe AnsprĂŒche an sich selbst zu stellen, möchte hĂ€ufig mehrere Bereiche gleichzeitig verĂ€ndern. ErnĂ€hrung, Bewegung, Schlaf und Regeneration sollen einen festen Platz im Alltag bekommen und möglichst von Anfang an konsequent funktionieren. Aus einzelnen VerĂ€nderungen entsteht so schnell ein umfassender Neustart, der im ohnehin vollen Unternehmeralltag kaum realistisch erscheint. Der Beginn wird deshalb auf einen vermeintlich besseren Zeitpunkt verschoben: nach dem aktuellen Projekt, im nĂ€chsten Urlaub oder sobald der Kalender wieder mehr Freiraum lĂ€sst.
âDas Denken âIch mache das spĂ€terâ ist aus meiner Erfahrung eines der gröĂten Hindernisse, weil dadurch selbst VerĂ€nderungen verschoben werden, die eigentlich klein beginnen könntenâ, sagt Lea Feder. Denn auf ein abgeschlossenes Projekt folgt im Unternehmeralltag hĂ€ufig bereits das nĂ€chste. Statt auf ideale Bedingungen zu warten, setzt JETZT Performance deshalb auf VerĂ€nderungen, die sich unter den bestehenden Voraussetzungen umsetzen lassen. Nicht der gesamte Alltag muss auf einmal neu organisiert werden. Entscheidend ist zunĂ€chst ein erster Schritt, der klein genug ist, um tatsĂ€chlich begonnen und anschlieĂend weiterentwickelt zu werden.
Routinen mĂŒssen im echten Alltag funktionieren
Wie klein dieser erste Schritt ausfĂ€llt, hĂ€ngt davon ab, was sich im jeweiligen Alltag tatsĂ€chlich umsetzen lĂ€sst. Statt die komplette ErnĂ€hrung neu zu organisieren, kann es beispielsweise zunĂ€chst darum gehen, regelmĂ€Ăig mehr Ballaststoffe einzubauen. Auch Bewegung muss nicht sofort als vollstĂ€ndiges Trainingsprogramm einen zusĂ€tzlichen groĂen Termin im Kalender beanspruchen; kurze Bewegungspausen können bereits einen Anfang bilden. Entscheidend ist fĂŒr JETZT Performance, einzelne Gewohnheiten so aufzubauen, dass sie sich in den bestehenden Tagesablauf integrieren lassen und nicht bei jeder arbeitsintensiven Phase neu zur Disposition stehen.
Ob eine Routine diesen Anspruch erfĂŒllt, zeigt sich allerdings erst in der Praxis. Zwischen Terminen, Reisen und laufenden Projekten wird deutlich, welche Routinen sich bewĂ€hren und wo Anpassungen notwendig sind. âWer anfĂ€ngt, sammelt Erfahrungen darĂŒber, was im eigenen Alltag funktioniert und kann auf dieser Grundlage weiterarbeitenâ, erklĂ€rt Lea Feder. Eine Routine muss deshalb nicht von Beginn an perfekt funktionieren. Sie kann schrittweise angepasst und weiterentwickelt werden, statt das gesamte Vorhaben infrage zu stellen, sobald sich der Arbeitsalltag verĂ€ndert.
Genau diese Haltung spiegelt auch der Name JETZT Performance wider. VerĂ€nderungen sollen nicht auf eine ruhigere Phase vertagt werden, sondern unter den Bedingungen beginnen, die bereits heute vorhanden sind. Dabei werden Schlaf, Bewegung, ErnĂ€hrung, Stress, Regeneration und Selbstmanagement nicht als voneinander getrennte Bereiche betrachtet: Sie greifen im Alltag ineinander und mĂŒssen entsprechend zu den tatsĂ€chlichen Anforderungen passen.
JETZT Performance: Wenn Entlastung zum Leistungsprinzip wird
Wer Routinen auf diese Weise versteht, verĂ€ndert nicht nur einzelne Gewohnheiten, sondern reduziert zugleich die Zahl der Entscheidungen, die im Alltag immer wieder neu getroffen werden mĂŒssen. Was einen festen Platz hat, muss nicht jeden Morgen erneut gegen Termine, Aufgaben und andere PrioritĂ€ten durchgesetzt werden. Gerade fĂŒr Unternehmer und FĂŒhrungskrĂ€fte kann darin ein entscheidender Vorteil liegen: Nicht jede VerĂ€nderung verlangt dauerhaft zusĂ€tzliche Aufmerksamkeit.
JETZT Performance verfolgt damit einen Ansatz, der LeistungsfĂ€higkeit nicht mit möglichst viel Selbstdisziplin gleichsetzt. Gute Strukturen sollen vielmehr dafĂŒr sorgen, dass Disziplin nicht fĂŒr jede grundlegende Gewohnheit neu aufgebracht werden muss. âFĂŒr High Performer liegt der entscheidende Schritt deshalb nicht darin, noch disziplinierter zu werden, sondern den eigenen Alltag so zu gestalten, dass sie sich nicht jeden Tag aufs Neue ĂŒberwinden mĂŒssenâ, fasst Lea Feder zusammen.
Unternehmer und FĂŒhrungskrĂ€fte, die ihre LeistungsfĂ€higkeit auf alltagstaugliche Routinen statt auf reines Durchhaltevermögen stĂŒtzen möchten, können ĂŒber www.jetzt-performance.de ein unverbindliches ErstgesprĂ€ch mit dem Team von JETZT Performance vereinbaren.
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