Fahrradkauf: Verhandeln lohnt sich / ADAC testet inkognito 100 HĂ€ndler / E-Mountainbikes im Schnitt 547 Euro gĂŒnstiger / Nur zwölf Prozent gewĂ€hren keinen Preisnachlass
03.06.2025 - 10:00:16 | presseportal.de
Die TestkĂ€ufer des ADAC lieĂen sich bei 100 FahrradhĂ€ndlern in der Bundesrepublik beraten. Der Fokus lag auf zwei bestimmten Fahrradtypen: ein hochwertiges E-Mountainbike ĂŒber 3.500 Euro sowie ein Citybike fĂŒr etwa 1.000 Euro. ZunĂ€chst untersuchten die KĂ€ufer, ob bereits am Preisschild ein Rabatt im Vergleich zur unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) verzeichnet war, danach wurden zwei Versuche unternommen, den Preis zu drĂŒcken.
Im Ergebnis lĂ€sst sich festhalten, dass die TestkĂ€ufer in 88 Prozent der FĂ€lle das Fahrrad gĂŒnstiger als zum UVP-Preis erhielten. Mehr als die HĂ€lfte der elektrischen Mountainbikes war im GeschĂ€ft bereits reduziert ausgezeichnet. Einem ersten Kundenwunsch nach einem Rabatt folgten 58 Prozent der HĂ€ndler. Wurde gegen Ende des VerkaufsgesprĂ€chs erneut nach einem Nachlass gefragt, hatte dabei jeder zweite TestkĂ€ufer Erfolg. Im Durchschnitt wurden bei den E-Mountainbikes rund 13 Prozent Rabatt gewĂ€hrt, bei den Citybikes waren es 15 Prozent. FĂŒr die Citybikes bedeutet das einen Preisnachlass von im Durchschnitt 160 Euro - die E-Mountainbikes waren durchschnittlich 547 Euro gĂŒnstiger. Das Entgegenkommen bestand jedoch nicht nur in einem niedrigeren Kaufpreis: Die Erhebung zeigte, dass NachlĂ€sse auch in Form von vergĂŒnstigtem oder kostenlosem Zubehör sowie Gratis-Serviceleistungen gewĂ€hrt wurden.
Der Test ergab auĂerdem, dass es einen Unterschied zwischen FahrradhĂ€ndlern in der Stadt und auf dem Land gibt. So war jedes zweite Rad in der GroĂstadt bereits mit einem niedrigeren Preis als die UVP ausgezeichnet, auf dem Land war es nur jedes dritte Produkt. Neben dem PreisgesprĂ€ch empfiehlt der ADAC, bei der Suche nach einem Fahrrad mehrere HĂ€ndler aufzusuchen, da die Angebote fĂŒr gleiche Produkte hĂ€ufig weit auseinanderliegen.
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