Schutz für Vierbeiner: Frühlingsgefahren für Hund und Katze erkennen
20.04.2026 - 14:50:02 | presseportal.deUm die medizinische Grundversorgung von Haustieren sicherzustellen, empfiehlt die Bundestierärztekammer bei der Wahl einer Tierkrankenversicherung die Berücksichtigung von Aspekten wie der freien Tierarztwahl, die Therapiefreiheit des Arztes sowie die Absicherung von Operationen und Nachsorge. Ebenso wichtig sind eine Kostenübernahme mindestens bis zum dreifachen Abrechnungssatz, regelmäßige Vorsorgemaßnahmen und transparente Ausschlüsse im Versicherungsschutz. Mit Frühlingsbeginn rücken dabei insbesondere saisonale Gesundheitsrisiken in den Fokus.
Start der Zecken- und Parasitenzeit
Mit zunehmend wärmeren Temperaturen werden Zecken, Flöhe und Milben wieder aktiv. Sie können bei Hunden und Katzen Krankheiten wie Borreliose oder Anaplasmose auslösen. Um Tiere davor zu schützen, kommen häufig vorbeugende Mittel wie Spot-ons oder Tabletten zum Einsatz. Diese Antiparasitenmittel sind bei vielen Tierkrankenversicherungen über die Vorsorgepauschale mitversichert. Sollte es dennoch zu einer Infektion kommen, übernimmt bei einer Krankenvollversicherung der Heilbehandlungsbaustein die Kosten für die notwendige tierärztliche Behandlung.
Allergien bei Hund und Katze
Nicht nur Menschen reagieren im Frühling auf Pollen und Gräser: Auch Tiere können auf Frühblüher wie Birke, Erle oder Hasel allergische Symptome entwickeln. Typisch dafür sind Juckreiz, Hautentzündungen oder sogenannte Hotspots. In diesen Fällen ist eine tierärztliche Abklärung notwendig. Diagnostik wie Bluttests oder Hautabstriche sowie die anschließende Behandlung sind je nach Tarif erstattungsfähig.
Mehr Bewegung, mehr Verletzungen
Längere Spaziergänge, mehr Freilauf und gemeinsame Outdoor-Aktivitäten steigern das Verletzungsrisiko für Schnitt und Bissverletzungen, aber auch Verstauchungen und Sehnenprobleme. Für Freigängerkatzen besteht zudem ganzjährig die Gefahr von Revierkämpfen, Stürzen und Unfällen im Straßenverkehr.
Eine OP Versicherung deckt nicht nur den eigentlichen chirurgischen Eingriff ab, sondern auch die damit verbundenen Kosten für Diagnostik, Medikamente, Nachsorge sowie oftmals auch Physiotherapie - jeweils innerhalb festgelegter Leistungsgrenzen. Eine Tierkrankenversicherung mit Heilbehandlungsbaustein geht darüber hinaus: Sie übernimmt auch Kosten für Erkrankungen und Behandlungen, die keinen operativen Eingriff erfordern. Dazu zählen zum Beispiel Lahmheiten, wenn sich ein Hund beim Toben vertreten hat, oder andere akute Beschwerden, die tierärztlich behandelt werden müssen.
Gefahren in Garten und Haushalt
Viele beliebte Frühblüher wie Tulpen, Narzissen oder Osterglocken sind für Tiere giftig. Auch Dünger können bereits in kleinen Mengen zu Vergiftungen führen. Hinzu kommen Risiken durch Reinigungsmittel beim Frühjahrsputz oder geöffnete Fenster, die vor allem für Katzen eine Sturzgefahr darstellen. Auch Kippfenster bergen ein Risiko für Einklemmungen und lebensbedrohliche Quetschungen. Notfallbehandlungen und notwendige stationäre Auf-enthalte sind in der Regel über eine Tierkrankenversicherung abgedeckt.
Vorsorgen und die Sonne genießen
Mit dem Start in die warme Jahreszeit lohnt sich ein kurzer Check: Ist der Impfausweis des Haustiers aktuell oder sollte gegebenenfalls ein Tierarzttermin vereinbart werden? Viele Tierkrankenversicherungen erstatten Vorsorgeimpfungen vollständig oder anteilig. Auch eine rechtzeitige Prüfung des bestehenden Versicherungsschutzes kann für Tierhalter sinnvoll sein, um im Ernstfall gut abgesichert zu sein. Wer vorbereitet ist, kann so die ersten sonnigen Tage gemeinsam mit dem Vierbeiner sorgenfrei in der Natur genießen.
Für weitere Informationen:
Nicola Flügemann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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LVM Versicherung
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