BausachverstÀndiger verrÀt: Das sind die 3 teuersten Fehler, die man beim Hausbau machen kann
11.02.2025 - 10:00:01 | presseportal.de
Wer potenzielle Kostenfallen umgehen möchte, sollte sich im Vorfeld mit den typischen Fehlern, die beim Bau passieren können, beschĂ€ftigen. Die richtige Vorbereitung verhindert teure Ausgaben fĂŒr unvorhergesehene Fehler und sichert den Erfolg des Bauprojektes finanziell ab. In diesem Beitrag erfahren Sie, worauf es wirklich ankommt und wie Bauherren teure Ăberraschungen vermeiden können.
Warum ein Hausbau immer mit einem Architekten erfolgen sollte
Einer der gröĂten Fehler ist es, den Hausbau ohne Beteiligung eines Architekten zu planen. Denn gerade die Abstimmung mit den zustĂ€ndigen Behörden kann die Planung beeintrĂ€chtigen und Verzögerungen verursachen. Um von Anfang an einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen, sollte gemeinsam mit dem Architekten ein einheitlicher Plan erarbeitet werden. Dieser bildet die Grundlage fĂŒr die Einholung von Angeboten verschiedener Bauunternehmen. Der Architekt erarbeitet die Planung abgestimmt auf das GrundstĂŒck und die individuellen BedĂŒrfnisse der Bauherren. Dadurch ist es möglich, die Angebote der Baufirmen richtig zu vergleichen.
AuĂerdem stellt man mit der vorherigen sorgfĂ€ltigen Planung sicher, dass die eigenen WĂŒnsche tatsĂ€chlich umgesetzt werden. Es kommt durchaus vor, dass Unternehmen versuchen, Bauherren bei der Planung zu Dingen zu ĂŒberreden, die eigentlich nicht zu ihnen oder ihren Anforderungen passen, sei es, weil sie preislich keine Abstriche machen möchten oder sich Arbeit ersparen wollen. Auch dies ist ein Grund dafĂŒr, die Planung des Hausbaus immer erst mit einem Architekten vorzunehmen, bevor es an die Auswahl des Partnerunternehmens geht. Die Baufirma erstellt dann auf Basis der ArchitektenplĂ€ne die BauantragsplĂ€ne und reicht diese bei den Behörden ein.
Ein guter Angebotsvergleich schafft beste Voraussetzungen
Oftmals entstehen Verzögerungen oder Zusatzkosten beim Hausbau, weil Angebote der Baufirmen nicht sauber verglichen werden. So kommt es vor, dass von den PlĂ€nen abgewichen werden muss, was zwar korrekt sein kann, jedoch höhere Kosten erzeugt. Angebote sind dadurch nicht mehr vergleichbar. Dies fĂŒhrt mitunter zu Fehlentscheidungen. Wird die Planung nachtrĂ€glich verĂ€ndert, ist unter UmstĂ€nden eine Nachfinanzierung erforderlich. Daher sollten die Angebote genau ĂŒberprĂŒft werden, bevor man einen Vertrag unterschreibt. Nur so ist sichergestellt, dass die Planung korrekt umgesetzt werden kann.
Soll ein Vertrag verĂ€ndert werden und entstehen dadurch Mehrkosten, die der Bauherr nicht tragen kann oder will, besteht darĂŒber hinaus die Option, vom RĂŒcktrittsrecht Gebrauch zu machen. HierfĂŒr sollte allerdings ein guter Partner zu Rate gezogen werden, der den Vertrag grĂŒndlich prĂŒft und aufzeigt, welche Verhandlungsbasis fĂŒr einen RĂŒcktritt besteht. Tipp: Smarte Bauherren, die noch einen Profi suchen, sollten in der Suchmaschine "BausachverstĂ€ndiger Angebotsvergleich" eingeben.
PrĂŒfung und Verhandlung des Werkvertrags
Zu den zentralsten Fehlerquellen beim Hausbau gehört es, wenn WerkvertrĂ€ge nicht grĂŒndlich gelesen, geprĂŒft und verhandelt werden. Der Fehler entsteht hier nicht immer auf der Seite des Bauherren. Gerade bei groĂen Hausanbietern ist es ĂŒblich, mit StandardvertrĂ€gen zu arbeiten und damit zu argumentieren, dass dies die ĂŒblichen Konditionen seien, die ein Auftraggeber zu akzeptieren hat. Oftmals ist man in solchen FĂ€llen verunsichert und fragt nicht weiter nach. Dabei sollte jeder Vertragsentwurf grundsĂ€tzlich erst einmal als Verhandlungsbasis betrachtet werden, denn es ist wichtig, dass der Vertrag zum Bauprojekt passt. Jeder Hausbau zeichnet sich durch besondere, individuelle Faktoren und Anforderungen aus â dies muss auch der Vertrag mit der Baufirma widerspiegeln.
Zu berĂŒcksichtigen sind vor allem die Schwerpunkte, die jeder Bauherr im Hinblick auf den Hausbau anders setzt. Liegt der Fokus auf der Sicherheit, wĂ€hrend die Budgetplanung nachrangig ist, besteht in einigen FĂ€llen durchaus die Option, dies auszuhandeln. So kann man vielleicht eine abweichende Regelung ĂŒber die letzte Zahlungsrate treffen, solange sichergestellt ist, dass das Objekt wunschgerecht fertiggestellt wird. In anderen FĂ€llen ist das Budget möglicherweise nicht einfach erweiterbar und es muss gewĂ€hrleistet sein, dass die Kostenplanung eingehalten wird. Auch dies lĂ€sst sich in den Vertrag einarbeiten, beispielsweise durch eine Festpreisgarantie fĂŒr einen gewissen Zeitraum. Wichtig ist, dass der Vertrag immer individuell angepasst wird und man mit der richtigen Baufirma zusammenarbeitet.
Ăber Tobias Beuler:
Tobias Beuler ist der GrĂŒnder von den BausachverstĂ€ndigenbĂŒros Hausbauexperte und Fertighausexperte, der Architekturplattform "A Better Place" und Spiegel-Bestseller-Autor. Seit 2000 ist er in der Baubranche tĂ€tig und hat bereits europaweit Bauprojekte geleitet. Heute unterstĂŒtzt er Bauherren durch die PrĂŒfung von Angeboten, Baubeschreibungen und WerkvertrĂ€gen sowie durch Baustellenkontrollen und Hausabnahmen. Seit 2018 ist er zudem als Bauexperte in TV und Print prĂ€sent. Mehr Informationen unter: www.hausbauexperte.net
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