Patrick Stewart, Star Trek

Patrick Stewart stirbt mit 86 Jahren in Los Angeles

Veröffentlicht am: 29.10.2026 um 21:14 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Der britische Schauspieler starb am Mittwoch in Los Angeles. Stewart wurde weltweit als Captain Jean-Luc Picard und Professor Charles Xavier bekannt; seine Sprecherin nannte zwei neurodegenerative Erkrankungen.

Stewarts Rollen reichten bis ins Theater

  • Patrick Stewart starb am Mittwoch in Los Angeles im Alter von 86 Jahren.
  • Seine Sprecherin Kelly Bush Novak nannte Alzheimer und Lewy-Körperchen-Demenz als Erkrankungen.
  • Bekannt wurde Stewart unter anderem als Captain Jean-Luc Picard und Professor Charles Xavier.
Der Schauspieler Patrick Stewart ist tot. - Bild: Isabel Infantes/PA Wire/dpa

Patrick Stewart stirbt mit 86 Jahren in Los Angeles

Der britische Schauspieler Patrick Stewart ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Er starb am Mittwoch in Los Angeles nach einer Alzheimer-Erkrankung und einer Lewy-Körperchen-Demenz, wie seine Sprecherin Kelly Bush Novak mitteilte.

Bekannt durch „Star Trek“ und „X-Men“

International bekannt wurde Stewart vor allem durch seine Rolle als Captain Jean-Luc Picard in „Star Trek“ und als Professor Charles Xavier in den „X-Men“-Filmen. Mit Picard prägte er eine der zentralen Figuren des „Star-Trek“-Universums.

Seine Darstellung des Mutantenführers Professor Charles Xavier machte ihn auch beim Kinopublikum bekannt. Stewart verband damit eine langjährige Theaterkarriere mit großen Film- und Fernsehproduktionen.

Wurzeln auf der Bühne

Vor seinem internationalen Durchbruch arbeitete Stewart als Bühnenschauspieler und spielte unter anderem Shakespeare. Seine Karriere umfasste damit sowohl das klassische Theater als auch populäre Science-Fiction- und Comicverfilmungen.

Die Nachricht von seinem Tod wurde von seiner Sprecherin in Los Angeles mitgeteilt. Stewart hinterlässt ein Werk, das mehrere Generationen von Zuschauern und unterschiedliche Publikumsgruppen erreicht hat.

Patrick Stewart prägte über Jahrzehnte zwei besonders unterschiedliche Bereiche der internationalen Popkultur. Als Captain Jean-Luc Picard in der Serie „Star Trek: The Next Generation“ verkörperte er einen besonnenen und diplomatischen Kommandanten; als Professor Charles Xavier in den „X-Men“-Filmen wurde er einem weltweiten Kinopublikum bekannt.

Seine Laufbahn begann jedoch auf der Bühne. Stewart arbeitete lange als Shakespeare-Darsteller und gehörte der Royal Shakespeare Company an, bevor seine Film- und Fernsehrollen seine internationale Bekanntheit vergrößerten. Gerade die Verbindung aus klassischer Theaterausbildung und großen Science-Fiction-Produktionen machte ihn zu einer ungewöhnlichen Figur unter den britischen Schauspielern seiner Generation.

Vom Theater zur globalen Popkultur

Der Tod fällt in eine Zeit, in der mehrere bekannte Schauspielerpersönlichkeiten aus Film und Fernsehen verabschiedet werden. Für das „Star-Trek“-Universum besitzt Stewarts Tod besondere Bedeutung, weil Picard zu den zentralen Figuren der Franchise-Geschichte zählt und seine Darstellung mehrere Generationen von Zuschauern erreichte.

Die von seiner Sprecherin genannten Alzheimer-Erkrankung und Lewy-Körperchen-Demenz verweisen zugleich auf zwei neurodegenerative Erkrankungen, die Gedächtnis, Orientierung, Bewegung und Wahrnehmung beeinträchtigen können. Die Nachricht verbindet damit den Abschied von einem international bekannten Künstler mit einem Thema, das viele Familien unmittelbar betrifft.

Vermächtnis über mehrere Rollen hinweg

Für das Publikum bleibt Stewart nicht auf eine einzelne Figur festgelegt: Picard steht für seine Fernseharbeit, Professor Xavier für seine Kinokarriere und die Shakespeare-Rollen für seine Herkunft aus dem Theater. Diese Spannbreite erklärt, weshalb sein Tod über einzelne Fangemeinden hinaus Beachtung findet.

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