Deutsche Album-Charts, Peter Maffay

Peter Maffay und Oerding führen Album-Charts mit „Nashville“ an

Veröffentlicht am: 09.10.2026 um 15:27 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS

„Nashville“ führt die offiziellen deutschen Album-Charts an und beschert Peter Maffay seine 22. Nummer eins. Danger Dan folgt auf Platz zwei, während die Beatles mit „Rubber Soul“ den dritten Rang erreichen.

Maffay und Oerding an Spitze der Album-Charts
Peter Maffay (Archiv) - Bild: via dts Nachrichtenagentur

Peter Maffay und Johannes Oerding stehen mit ihrem Album „Nashville“ an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Für Maffay ist es die 22. Nummer-eins-Platte in Deutschland und zugleich seine 315. Album-Top-10-Platzierung.

„Nashville“ vor Danger Dan und den Beatles

Das teilte die GfK am Freitag mit. Auf Platz zwei landet Danger Dan mit „Keine Angst“, dahinter folgen die Beatles mit „Rubber Soul“.

Der Klassiker von 1965 kehrt dank einer Stereo- und Dolby-Atmos-Neuauflage in überarbeitetem Klangbild auf das Podium zurück. Mehrere weitere Veröffentlichungen debütieren in den Top 10.

Drei Neueinsteiger in den Top 10

Die Metalband Amon Amarth steigt mit „The Allfather Awakens“ auf Rang vier ein. Das Hip-Hop-Duo Mehnersmoos folgt mit „Saufen“ auf Platz fünf, Rapper Ufo 361 erreicht mit „Waldemar Hof“ den sechsten Rang.

Der Vorwochensieger Reinhard Mey rutscht mit „Schatzhauser“ auf Platz sieben ab.

Taylor Swift führt Single-Charts an

In den offiziellen deutschen Single-Charts steht Taylor Swift mit „Patient Zero“ erneut auf Platz eins. Shakira und Burna Boy erreichen mit „Dai Dai“ Rang zwei, das Podium komplettiert die israelische Rockband Temper City mit „Self Aware“.

Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken nach Angaben der GfK 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Die offiziellen deutschen Album-Charts bilden den Absatzmarkt für aufgezeichnete Musik in Deutschland ab. Ermittelt werden sie von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie; nach Angaben der dts-Meldung erfassen sie rund 90 Prozent der Musikverkäufe.

Der Erfolg von „Nashville“ ist für Peter Maffay zugleich ein persönlicher Meilenstein: Mit dem Album erreicht er seine 22. Nummer eins in Deutschland. Die 315. Platzierung eines Maffay-Albums in den Top 10 verweist auf eine außergewöhnlich lange Präsenz des Sängers im deutschen Musikmarkt. Johannes Oerding steht mit dem gemeinsamen Projekt ebenfalls an der Spitze.

Starke Konkurrenz durch Neuveröffentlichungen

Auf Platz zwei folgt Danger Dan mit „Keine Angst“. Die Beatles erreichen mit „Rubber Soul“ Rang drei, nachdem eine Stereo- und Dolby-Atmos-Neuauflage den 1965 erschienenen Klassiker in einer technisch überarbeiteten Fassung zurück in die Spitzengruppe bringt.

Mehrere Neueinsteiger prägen die Top 10: Amon Amarth landet auf vier, Mehnersmoos auf fünf und Ufo 361 auf sechs. Reinhard Mey fällt nach dem Spitzenplatz der Vorwoche auf Rang sieben zurück. Das zeigt, wie schnell sich die vorderen Chartplätze durch Neuerscheinungen und Wiederveröffentlichungen verändern können.

Singles mit internationaler Spitze

In den Single-Charts steht Taylor Swift mit „Patient Zero“ erneut auf Platz eins. Shakira und Burna Boy folgen mit „Dai Dai“ auf Rang zwei, während Temper City mit „Self Aware“ den dritten Platz belegt. Album- und Single-Charts setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte: Bei den Alben dominiert eine deutschsprachige Kooperation, bei den Singles internationale Pop- und Rock-Acts.

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