Historisches, Bundeswehr

Neuerscheinung: Das ABC der Apokalypse

Veröffentlicht am: 25.09.2025 um 07:00 Uhr | presseportal.de

Potsdam - Wie hĂ€tte der Dritte Weltkrieg ausgesehen? Wie könnte ein neuer globaler Krieg verlaufen? Diesen Fragen versuchten Offiziere der NATO in fiktionalen ErzĂ€hlungen zu beantworten. Oberst Dr. Armin Wagner untersucht diese Geschichten ĂŒber den "war-to-come" auf verschiedenen Ebenen.

Neuerscheinung: Das ABC der Apokalypse - Bild: presseportal.de
Neuerscheinung: Das ABC der Apokalypse - Bild: presseportal.de

WĂ€hrend des Kalten Krieges drohte ein vernichtender Atomkrieg zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt. Auch der Einsatz von biologischen und chemischen Waffen stand stets im Raum. Über das Mittel fiktiver ErzĂ€hlungen richteten daher seit Ende der 1970er Jahre hochrangige Offiziere des westlichen BĂŒndnisses sicherheitspolitische Forderungen an ihre Regierungen. An der Schnittstelle von Politik-, MilitĂ€r-, Technik- und Ideengeschichte analysiert Armin Wagner, wie die Soldaten ihre Überlegungen in eine breitere Öffentlichkeit trugen: vom vermeintlichen Gebot der Stunde nach massiver konventioneller AufrĂŒstung ĂŒber die Diskussion nuklearer Gefechtsfeldwaffen im Kleinformat bis hin zu Vorstellungen ĂŒber technologisch innovative Waffensysteme. Diese Fiktionen ĂŒber einen Dritten Weltkrieg aus dem letzten Jahrzehnt des Kalten Krieges verknĂŒpft das Buch mit ErzĂ€hlungen, die höhere NATO-Offiziere seit Mitte der 2010er Jahre angesichts der aggressiven Expansionspolitik Russlands und des weltpolitischen Aufstiegs Chinas geschrieben haben, und verbindet damit historische mit aktuellen Perspektiven.

Zum Autor

Armin Wagner, geboren 1968 in (West-)Berlin, Studium der Geschichtswissenschaft, PĂ€dagogik und Internationalen Beziehungen an der Helmut-Schmidt-UniversitĂ€t/UniversitĂ€t der Bundeswehr Hamburg, Magister Artium 1994; Promotion an der UniversitĂ€t Potsdam 2002; Graduate des Baltic Defense College (Tartu/Estland) 2016. Verwendungen u.a. als Lehrstabsoffizier an der Offizierschule des Heeres (Dresden), Military Fellow am Institut fĂŒr Friedensforschung und Sicherheitspolitik (Hamburg), Referent im BundesprĂ€sidialamt und im Bundesverteidigungsministerium (Berlin), Direktor des MilitĂ€rhistorischen Museums der Bundeswehr (Dresden); seit 2024 Leiter des Forschungsbereiches Sicherheitspolitik und StreitkrĂ€fte am ZMSBw.

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Oberstleutnant Michael Gutzeit
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