Weihnachtszeit, Worauf

Sicher durch die Weihnachtszeit: Worauf Tierhalter jetzt achten mĂŒssen

Veröffentlicht am: 10.12.2024 um 12:19 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Bonn - Die kalte Jahreszeit und auch die weihnachtlichen Festtage bergen besondere Gefahren fĂŒr Hund und Katze. Hierzu zĂ€hlen vor allem Vergiftungen. Die Ursachen sind vielfĂ€ltig.
Sicher durch die Weihnachtszeit: Worauf Tierhalter jetzt achten mĂŒssen - Bild: presseportal.de

So ist das oft in Frostschutzmitteln enthaltene Ethylenglykol bereits in kleinen Mengen tödlich und erfordert eine spezifische Behandlung. Lebensmittel wie Schokolade, Weintrauben/Rosinen und Zwiebeln sind sowohl fĂŒr Hunde als auch fĂŒr Katzen giftig. Die Symptome variieren je nach aufgenommener Substanz und reichen von Magen-Darm-Beschwerden bis zu neurologischen Symptomen. Insbesondere Bitterschokolade kann aufgrund des höheren Gehaltes an Theobromin vor allem kleinen Hunden schnell zum VerhĂ€ngnis werden.

Vorsicht ist auch bei Zuckerersatzstoffen geboten. Bei Hunden kommen beispielsweise auch Vergiftungen mit Xylitol vor. Sie reagieren auf SĂŒĂŸungsmittel besonders empfindlich, es kann zu verstĂ€rkter InsulinausschĂŒttung, Blutzuckerabfall und LeberschĂ€den kommen.

Weitere potenzielle Gefahren im hĂ€uslichen Umfeld stellen giftige Garten- und Zimmerpflanzen dar. Der beliebte Weihnachtsstern ist eine davon. Dekorative Gestecke oder BlumenstrĂ€uße können ebenfalls fĂŒr Tiere giftige Pflanzen enthalten. Auch Haushaltsprodukte wie Reinigungsmittel sind eine hĂ€ufige Gefahrenquelle und sollten stets unter Verschluss gehalten werden. Vor allem Katzen sind gefĂ€hrdet, da sie nach einem Kontakt durch ihr Putzverhalten die Stoffe vermehrt aufnehmen.

Schließlich gehören auch Vergiftungen durch unbeabsichtigte Aufnahme von Medikamenten zu den hĂ€ufigsten Vergiftungen bei Haustieren und sollten durch eine sichere und unzugĂ€ngliche Lagerung vermieden werden. Auch sollte von Medikationsversuchen durch den Tierhalter abgesehen werden.

Vergiftungen können ernst zu nehmende Folgen fĂŒr das Tier haben, schlimmstenfalls enden sie tödlich. Im Verdachtsfall ist schnelles Handeln gefragt. Je schneller und zielgerichteter eine Behandlung erfolgt, desto besser sind die Heilungschancen. Dabei sind jegliche Hinweise zu Art und Menge des aufgenommenen Giftstoffes sowie zum Zeitpunkt der Aufnahme fĂŒr die tierĂ€rztliche Untersuchung und Therapie hilfreich.

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