Sky Original Doku Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet ab 19. November auf Sky und WOW
Veröffentlicht am: 02.10.2026 um 12:18 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Die Sky Original Dokumentation "Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet" rekonstruiert einen auĂergewöhnlichen True-Crime-Fall, stellt dabei aber nicht den TĂ€ter, sondern die Frauen in den Mittelpunkt - und ihre verzweifelten Versuche, sich aus der Gewalt zu befreien. Erstmals sprechen auch Winfrieds erste Ehefrau Marja-Leena und seine Tochter Tuija öffentlich ĂŒber ihre Erfahrungen. "Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet" startet am 19. November auf Sky und WOW.
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Ăber "Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet":
Marja-Leenas Geschichte fĂŒhrt zurĂŒck bis Ende der 1960er-Jahre nach Paderborn - und an den Anfang eines Musters, das sich in den folgenden Jahrzehnten auf erschreckend Ă€hnliche Weise wiederholen wird. Winfried erscheint zunĂ€chst als liebevoller, zugewandter Partner, doch irgendwann zeigt er ein anderes Gesicht: Aus NĂ€he wird Kontrolle, aus Liebe Angst. Marja-Leena erlebt massive Gewalt und flieht schlieĂlich mit der gemeinsamen Tochter zu ihrer Familie nach Finnland - doch selbst dort verfolgt Winfried sie weiter. Wenige Jahre spĂ€ter wiederholt sich die Dynamik mit Marion. Auch sie gerĂ€t immer tiefer in eine Beziehung, die von Kontrolle und Gewalt bestimmt wird. Sie wird geschlagen, vergewaltigt und gefangen gehalten. Anfang der 1980er-Jahre verliebt sich Konstantina in Wien in Winfried. Wieder beginnt eine Beziehung voller NĂ€he und Zuneigung - und wieder kippt sie. Winfried isoliert und kontrolliert sie, die Gewalt eskaliert. Konstantina sucht Hilfe, erstattet mehrfach Anzeige und warnt vor ihm. Doch die Gefahr wird nicht gestoppt. 1984 erschieĂt Winfried die 31-JĂ€hrige auf offener StraĂe vor den Augen ihres elfjĂ€hrigen Sohnes.
Fast dreiĂig Jahre spĂ€ter tötet er Saskia. Wie konnte es so weit kommen?
Vier Frauen, vier Jahrzehnte - und immer wieder Warnzeichen, die nicht ernst genug genommen werden. Gerichtsakten, persönliche Dokumente und Aussagen von ZeitzeugInnen offenbaren StĂŒck fĂŒr StĂŒck das Bild eines jahrzehntelangen Systemversagens. Warum konnte ein Mann, dessen Gewalt immer wieder aktenkundig wurde, ĂŒber Jahrzehnte erneut Frauen bedrohen und misshandeln? Welche Rolle spielten Justiz, Psychiatrie und gesellschaftliche Vorstellungen von Ehe und Partnerschaft?
Doch der Fall fĂŒhrt nicht nur in die Vergangenheit. Der Film erscheint in einer Zeit, in der Femizide und Gewalt gegen Frauen fast tĂ€glich die Schlagzeilen machen und die registrierten FĂ€lle hĂ€uslicher Gewalt steigen. "Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet" blickt hinter diese Schlagzeilen und tief in die GefĂŒhlswelt der Frauen, die solche Gewalt erleben: Wie wird aus Liebe Kontrolle, aus Vertrauen Angst? Warum ist es so schwer, sich aus einer gewalttĂ€tigen Beziehung zu lösen? Und was geschieht, wenn Frauen um Hilfe bitten - aber nicht gehört werden?
So wird die Rekonstruktion eines auĂergewöhnlichen Kriminalfalls zum Brennglas fĂŒr eine Form von Gewalt, die bis heute fortbesteht.
Regie fĂŒhrt Grimme-PreistrĂ€gerin Lena Leonhardt ("Hundesoldaten"). "Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet" ist eine Produktion von JANUS Productions fĂŒr Sky Deutschland und startet am 19. November auf Sky und WOW.
Lena Leonhardt, Regisseurin: "Was mich bei der Arbeit an diesem Film am meisten erschĂŒttert hat: Dieser Fall fĂŒhrt bis in die 60er-Jahre zurĂŒck - und fĂŒhlt sich trotzdem erschreckend gegenwĂ€rtig an. Denn obwohl in den vergangenen Jahrzehnten Gesetze reformiert und Schutzangebote ausgebaut wurden, steigen die Zahlen von FĂ€llen hĂ€uslicher Gewalt, und Femizide sind beinahe tĂ€glich Teil unserer Nachrichten.
Die Frauen in diesem Film haben mich zutiefst berĂŒhrt und beeindruckt. Ihnen eine Stimme zu geben und damit - stellvertretend fĂŒr so viele Betroffene - Gehör zu verschaffen, war fĂŒr mich der Hauptantrieb, diesen Film zu machen. Wie wird aus Liebe Kontrolle, aus NĂ€he Besitzdenken und schlieĂlich Gewalt? Warum ist es fĂŒr Betroffene so schwer, sich daraus zu befreien - und warum gelingt es uns als Gesellschaft noch immer nicht, sie ausreichend zu schĂŒtzen? Denn solange wir diese Geschichten als EinzelfĂ€lle betrachten, ĂŒbersehen wir das Muster, das sie miteinander verbindet."
Kamila Schmid, Director Sky Original Non-Scripted Productions Sky Deutschland: "Dieser Fall eines SeriengewalttĂ€ters ist so erschreckend wie unglaublich. Ăber Jahrzehnte wurden die Gewalttaten von Winfried an Frauen nicht erkannt und angemessen verfolgt. Mit unserer Sky Original Dokumentation 'Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet' geben wir erstmals den Betroffenen und ihren Angehörigen ausfĂŒhrliche Stimmen. Damit wollen wir auch den Blick auf ein gesellschaftliches Problem richten, das nicht lĂ€nger ĂŒbersehen werden darf."
Facts:
Sky Original Dokumentarfilm, ca. 90 Minuten, D 2026; Regie: Lena Leonhardt, Produktion: JANUS Productions fĂŒr Sky Deutschland; Produzent: Sebastian von Wurmb-Seibel, Executive Producerin ist Nicole Zöller. Executive Producer von Sky ist Nico Gammella.
Ausstrahlung:
"Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet" ab 19. November auf Sky und WOW auf Abruf und am gleichen Tag um 21.00 Uhr auf Sky Crime.
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