Traurige Nachricht: Presley Gerber tot – Sohn von Supermodel Cindy Crawford mit 27 gestorben
Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 10:41 Uhr | dpa, AD HOC NEWSPresley Gerber, Sohn von Supermodel Cindy Crawford und Unternehmer Rande Gerber, ist im Alter von 27 Jahren in Los Angeles gestorben.
27-jähriger Sohn von Cindy Crawford in Reha-Einrichtung gestorben
Der 27-Jährige starb nach US-Medienberichten am Sonntag in einer Rehabilitationseinrichtung in Los Angeles. Die Berichte verweisen auf Unterlagen des zuständigen Gerichtsmediziners «Los Angeles Medical Examiner». Zur konkreten Todesursache lagen zunächst keine Angaben vor.
In einer Mitteilung eines Sprechers der Familie heißt es, die Angehörigen bäten in dieser sehr schweren und schmerzvollen Zeit um Privatsphäre. Zuvor hatte das US-Promiportal TMZ über den Tod Gerbers berichtet, weitere US-Medien griffen die Nachricht auf.
Modelkarriere und öffentlicher Umgang mit psychischen Problemen
Wie seine zwei Jahre jüngere Schwester Kaia Gerber war auch Presley Gerber in die Fußstapfen seiner berühmten Mutter getreten und hatte als Model gearbeitet. Der 1999 im US-Bundesstaat Kalifornien geborene Prominentensohn arbeitete für verschiedene Modeprojekte und war bei öffentlichen Auftritten an der Seite seiner Familie zu sehen.
Laut der US-Zeitschrift «People» sprach Gerber in jüngerer Zeit offen über psychische Probleme. In Podcasts und auf seinem Instagram-Kanal thematisierte er seine mentale Gesundheit und den Versuch, mit Schwierigkeiten umzugehen. Details zu seinen letzten Aufenthalten in Behandlungseinrichtungen wurden zunächst nicht bekannt.
Reaktionen aus der Promi-Welt
Aus der internationalen Unterhaltungs- und Modewelt kamen nach der Todesnachricht Beileidsbekundungen. Reality-TV-Star und Modelkollegin Paris Hilton reagierte in ihrer Instagram-Story mit einem emotionalen Text.
Sie bezeichnete Gerber als «wunderschöne Seele» und schrieb, ihr Herz sei vollständig gebrochen. Hilton äußerte die Hoffnung, Gerber habe gewusst, wie sehr er geliebt worden sei und wie wichtig er vielen Menschen gewesen sei. Ihr Mitgefühl gelte der gesamten Familie in dieser für sie unvorstellbar schweren Zeit.
Karriere von Cindy und Kaia Crawford
Cindy Crawford zählt zu den prägenden Supermodels der 1990er-Jahre. Gemeinsam mit Kolleginnen wie Naomi Campbell und Linda Evangelista trug sie dazu bei, dass das Modeln weltweit Teil der Popkultur wurde.
Auch Kaia Gerber, die jüngere Schwester von Presley, ist international erfolgreich als Model und arbeitet zusätzlich als Schauspielerin. Sie ist bei großen Modemarken und auf roten Teppichen präsent und hat sich eine eigene Karriere aufgebaut, die unabhängig vom Ruhm ihrer Mutter wahrgenommen wird.
Trauer um jungen Prominenten und Debatte über psychische Gesundheit
Der Tod von Presley Gerber mit nur 27 Jahren berührt viele Menschen weit über die Modebranche hinaus. Als Sohn von Cindy Crawford und Rande Gerber stand er früh im öffentlichen Licht, gleichzeitig berichtete er in Podcasts und sozialen Medien offen über seine psychischen Schwierigkeiten. Die Nachricht aus Los Angeles, dass er in einer Rehabilitationseinrichtung gestorben ist, lenkt den Blick auf die Belastungen, denen junge Prominente ausgesetzt sind.
Psychische Erkrankungen und Suchterkrankungen werden in den USA wie in Europa zunehmend öffentlich thematisiert. Wenn ein Betroffener wie Presley Gerber seine Probleme öffentlich anspricht, kann dies andere ermutigen, Hilfe zu suchen. Zugleich zeigt sein Tod, dass Therapie- und Reha-Angebote nicht immer ausreichen, um schwere Krisen zu überwinden. Die Bitte der Familie um Privatsphäre unterstreicht, wie schmerzhaft der Verlust für Angehörige und Freunde ist und wie wichtig ein respektvoller Umgang in sozialen Netzwerken und Medien bleibt.
Prominenz, öffentlicher Druck und Verantwortung der Öffentlichkeit
Cindy Crawford und ihre Tochter Kaia Gerber gehören zu den bekanntesten Gesichtern der internationalen Mode- und Unterhaltungsbranche. Wenn eine Familie dieser Bekanntheit ein solches Schicksal erleidet, wird der Umgang mit Trauer und psychischer Gesundheit Teil der öffentlichen Diskussion. Für Leserinnen und Leser erinnert der Fall daran, dass psychische Krisen Menschen aller Altersgruppen und sozialen Hintergründe betreffen können. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Berichterstattung, Kommentaren in sozialen Medien und dem Schutz der Privatsphäre von Betroffenen und Hinterbliebenen ist in solchen Situationen von besonderer Bedeutung.
Bedeutung für die Debatte um Unterstützung und Prävention
Der Tod Gerbers kann die Diskussion um niedrigschwellige Hilfsangebote und Prävention neu beleben. Beratungsstellen, Hotlines und spezialisierte Kliniken sind zentrale Anlaufpunkte, wenn Menschen Anzeichen einer Krise bemerken – bei sich selbst oder im Umfeld. Der offene Umgang von Prominenten mit eigenen psychischen Problemen trägt dazu bei, Stigmatisierung zu verringern. Dass es trotz solcher Bemühungen zu tragischen Verläufen kommen kann, zeigt, wie wichtig langfristige Unterstützung, stabile soziale Netze und ein sensibler Umgang mit öffentlichem Druck sind.
