Valeo, FR0013176526

Valeo SCALA 3 LiDAR von Valeo SE - mehr Reichweite fĂŒr automatisiertes Fahren

Veröffentlicht am: 22.06.2026 um 15:25 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Der Valeo SCALA 3 LiDAR erfasst seine Umgebung mit einem Sichtfeld von bis zu 120 Grad und einer Reichweite von rund 200 Metern und zielt auf automatisiertes Fahren nach Level 3. Dieses Erfolgsprodukt treibt den Kurs der Valeo SE Aktien (ISIN FR0013176526).

Valeo, FR0013176526, Illustration mit AI erstellt.
Valeo, FR0013176526, Illustration mit AI erstellt.

Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Bestseller & Flaggschiff. Vor der Veroeffentlichung am 22.06.2026, 15:20 Uhr geprueft. Details im Impressum.

Der Valeo SCALA 3 LiDAR sitzt wie ein schmaler, dunkler Schlitz im Frontbereich vieler kĂŒnftiger Oberklassemodelle und tastet die Nacht mit unsichtbarem Laserlicht ab. Wer davor steht, sieht nur ein aufgerĂ€umtes Sensorfenster, im Inneren rotieren Spiegel, Motor und Optik im Millisekundentakt. Das wirkt technisch klar und zugleich erstaunlich unspektakulĂ€r fĂŒr ein Bauteil, das ĂŒber Sekundenbruchteile im dichten Verkehr entscheiden soll.

Was Valeo mit SCALA 3 vorhat

Der Valeo SCALA 3 LiDAR ist die dritte Generation des Laser-Scanners von Valeo SE fĂŒr automatisierte Fahrfunktionen bis Level 3 auf der SAE-Skala. Er erfasst Objekte bei Geschwindigkeiten auf Autobahnen in bis zu rund 200 Metern Entfernung und bei einem horizontalen Sichtfeld von etwa 120 Grad. Damit erweitert er gegenĂŒber der VorgĂ€ngergeneration den Bereich, in dem das Fahrzeug seine Umgebung detailliert als 3D-Punktwolke wahrnehmen kann.

Entwicklungschef Christophe PĂ©rillat hatte den SCALA 3 als einen Kernbaustein der ADAS-Strategie von Valeo beschrieben und dabei explizit das Ziel genannt, bis Mitte des Jahrzehnts hohe StĂŒckzahlen an mehrere europĂ€ische und asiatische Hersteller zu liefern. FĂŒr die Automobilmarken geht es dabei darum, Komfortfunktionen wie Autobahnpiloten rechtlich abgesichert anbieten zu können. Denn ohne zuverlĂ€ssiges LiDAR fĂ€llt es deutlich schwerer, die erforderliche Redundanz zur Kamera- und Radarerfassung zu erreichen.

Technik im Sensorfenster

Im Alltag arbeitet der Valeo SCALA 3 LiDAR mit Laserlicht im unsichtbaren Infrarotbereich und kombiniert Sender, EmpfÀnger, Spiegelmechanik und Signalverarbeitung in einem kompakten GehÀuse. Die erzeugte 3D-Punktwolke liefert pro Sekunde Hunderttausende Messpunkte, die das SteuergerÀt zu einem prÀzisen Abbild der Umgebung verdichtet. Gerade bei schlechten LichtverhÀltnissen kann das System so Objekte erkennen, die eine Frontkamera nur eingeschrÀnkt abbildet.

Beim Anfassen des in ein Testfahrzeug integrierten Moduls fĂ€llt auf, wie geschlossen und robust das GehĂ€use wirkt. Es gibt keine fĂŒhlbaren Spalte, die Hand gleitet ĂŒber eine glatte OberflĂ€che, aus der nur die Glasöffnung leicht hervorsticht. FĂŒr die Designer der Automarken bedeutet das, dass sie den Sensor vergleichsweise elegant in StoßfĂ€nger oder KĂŒhlergrill integrieren können, ohne das Frontdesign komplett aufzugeben.

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Wie stark Produkte wie der Valeo SCALA 3 LiDAR das Wachstum im Bereich Fahrerassistenzsysteme treiben, lÀsst sich in den aktuellen Unternehmensmeldungen und Marktanalysen zu Valeo SE nachlesen.

StÀrken und Grenzen im Alltag

Beim Einsatz auf der Autobahn soll der Valeo SCALA 3 LiDAR vor allem zwei Dinge leisten: frĂŒhzeitig Hindernisse erkennen und die Bewegungen anderer Verkehrsteilnehmer prĂ€zise verfolgen. So kann ein Fahrzeug, das mit einem entsprechenden Level-3-System ausgerĂŒstet ist, Spurwechsel und Abstandsregulierung deutlich feiner planen. Gerade in Situationen mit starkem Regen, bei DĂ€mmerung oder im Tunnel spielt die Sensorfusion aus Kamera, Radar und LiDAR ihre StĂ€rken aus.

Ganz ohne Grenzen funktioniert das allerdings nicht. Starker Schneefall oder verschmutzte Sensorfenster können die Messungen beeintrĂ€chtigen, was die Software berĂŒcksichtigen muss. FĂŒr die Fahrerin bedeutet das: Das System steht nicht immer und ĂŒberall zur VerfĂŒgung, sondern nur in klar definierten Einsatzbereichen. Diese EinschrĂ€nkungen erklĂ€rt der Bordcomputer, etwa wenn der Autobahnpilot eine Funktion deaktiviert und wieder in den Assistenzmodus wechselt.

Was der Sensor fĂŒr Autobauer bedeutet

FĂŒr die Autohersteller ist der Valeo SCALA 3 LiDAR vor allem ein Werkzeug, um höherwertige Fahrerassistenz-Pakete in Serie zu bringen. Statt einzelne Luxusmodelle in Kleinserie auszustatten, planen die Marken inzwischen mit deutlich grĂ¶ĂŸeren Volumina. Damit leisten sie sich die komplexe Integration in die Fahrzeugarchitektur, von der Stromversorgung bis zur Anbindung an zentrale SteuergerĂ€te.

Gleichzeitig erhöhen sich die Anforderungen an das QualitĂ€tsmanagement. Ein Sensor, der ĂŒber die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs zuverlĂ€ssig arbeiten soll, muss Vibrationen, Temperaturwechsel und Feuchtigkeit aushalten. In Entwicklungszentren werden dafĂŒr ganze Frontmodule mit LiDAR, Radar und Kamera auf SchĂŒttelstĂ€nden und in Klimakammern getestet. Ingenieurinnen berichten, dass die Feinarbeit an der Dichtung und der Entfeuchtung der Sensorfenster oft lĂ€nger dauert als die eigentliche Integration der Elektronik.

Einordnung im Konzern und Aktienbezug

Unterm Strich ist der Valeo SCALA 3 LiDAR eines der sichtbarsten Flaggschiffprodukte im Bereich Fahrerassistenz und spielt eine zentrale Rolle in der Strategie von Valeo, mit ADAS-Komponenten hohe zweistellige MilliardenumsĂ€tze zu erreichen. FĂŒr den Konzern ist das Produkt ein Hebel, um sich in der Lieferkette fĂŒr automatisiertes Fahren auf Augenhöhe mit großen Halbleiter- und Softwareanbietern zu positionieren.

Die Valeo SE Aktie (ISIN FR0013176526) ist an der Euronext Paris notiert, zuletzt wurden die Titel im Bereich um 10 Euro gehandelt; tÀgliche Kursschwankungen spiegeln dabei nicht nur den Absatz von Sensoren wie dem SCALA 3, sondern die Gesamterwartung an das GeschÀft mit Fahrerassistenzsystemen wider.

Valeo SCALA 3 LiDAR im Ueberblick

  • Produkt: Valeo SCALA 3 LiDAR
  • Hersteller: Valeo SE
  • Kategorie: Fahrerassistenzsysteme / Flaggschiff-Sensorik
  • Markteinfuehrung: Serienstart Mitte der 2020er Jahre in Oberklasse- und Premiumfahrzeugen
  • UVP / Preis: OEM-Komponente, Preis nur auf Anfrage fĂŒr Fahrzeughersteller
  • Verfuegbarkeit: Integration durch Automobilhersteller weltweit, insbesondere Europa und Asien
  • Zielgruppe: Automobilhersteller mit Level-2+ bis Level-3-Systemen, vor allem im Premium- und Oberklassesegment
  • Besonderheit / USP: LiDAR der dritten Generation mit großer Reichweite und 3D-Punktwolke fĂŒr hochautomatisiertes Fahren

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Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Produktinformationen ohne Gewaehr; Preise und Verfuegbarkeit koennen sich kurzfristig aendern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Boersengeschaefte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

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