USA, KriminalitÀt

Acht Kinder bei hÀuslicher Gewalt in den USA getötet

19.04.2026 - 19:55:20 | dpa.de

Am Sonntagmorgen kommt es im US-Bundesstaat Louisiana zu einem dramatischen Fall von hÀuslicher Gewalt - dabei sterben nach Polizeiangaben acht Kinder. Viele Fragen sind noch offen.

  • Bei einer Gewalttat in den USa sind nach Polizeiangaben acht Menschen getötet worden. (Symbolbild) - Foto: Michael Reynolds/epa/dpa
  • Acht Kinder wurden in Louisiana erschossen. - Foto: Jill Pickett/The Times-Picayune/The New Orleans Advocate/dpa
  • Zu den HintergrĂŒnden war zunĂ€chst noch sehr wenig bekannt. - Foto: Jill Pickett/The Times-Picayune/The New Orleans Advocate/AP/dpa
Bei einer Gewalttat in den USa sind nach Polizeiangaben acht Menschen getötet worden. (Symbolbild) - Foto: Michael Reynolds/epa/dpa Acht Kinder wurden in Louisiana erschossen.  - Foto: Jill Pickett/The Times-Picayune/The New Orleans Advocate/dpa Zu den HintergrĂŒnden war zunĂ€chst noch sehr wenig bekannt.  - Foto: Jill Pickett/The Times-Picayune/The New Orleans Advocate/AP/dpa

Bei einem schweren Fall von hĂ€uslicher Gewalt sind in Shreveport im sĂŒdlichen US-Bundesstaat Louisiana acht Kinder getötet worden. VorlĂ€ufigen Erkenntnissen zufolge waren die Getöteten zwischen 1 und 14 Jahren alt, sagte Chris Bordelon von der örtlichen Polizeidienststelle bei einer Pressekonferenz. «Es handelt sich um einen sehr großen Tatort, an dem mehrere verstorbene Kinder zu sehen sind.» Einen derartigen Tatort hĂ€tten die meisten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen seiner Dienststelle noch nie gesehen. 

Kurz nach 6.00 Uhr am Sonntagmorgen (Ortszeit) war es Bordelon zufolge zu der hÀuslichen Auseinandersetzung gekommen, bei der ein Mann erwachsenen Alters geschossen habe. Dieser habe allein gehandelt und soll der Vater einiger der getöteten Kinder gewesen sein. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden. 

Der TatverdĂ€chtige sei daraufhin geflĂŒchtet und dann von der Polizei nach einer Verfolgungsjagd erschossen worden. Bordelon betonte, dass fĂŒr die Öffentlichkeit keine Gefahr mehr bestehe. Zu einem Motiv gebe es zunĂ€chst keinerlei Erkenntnisse, die Untersuchung laufe. 

Polizeichef kĂŒndigt bald mehr Informationen an

«Ich weiß nicht, was ich sagen soll, mein Herz ist schwer. Ich kann mir noch nicht einmal anfangen vorzustellen, wie so etwas passieren kann», sagte Wayne Smith, der Polizeichef von Shreveport. «Ich möchte, dass die Gemeinde weiß, dass alle meine Ressourcen hier draußen sind, dass wir jedes BeweisstĂŒck und alles verarbeiten, und dass wir zu einem Zeitpunkt in der nahen Zukunft mehr und schlĂŒssigere Informationen ĂŒber was genau passiert ist geben können.»

Shreveport im Nordwesten Louisianas liegt nah an der Grenze zu Texas. Sie ist nach New Orleans und Baton Rouge mit rund 180.000 gemessen an den Einwohnern die drittgrĂ¶ĂŸte Stadt des Bundesstaates. «Das ist eine tragische Situation, vielleicht die tragischste, die wir je in Shreveport hatten. Es ist ein schrecklicher Morgen», sagte BĂŒrgermeister Tom Arceneaux bei der Pressekonferenz. Seine Gemeinde trauere. «Jetzt verarbeiten wir die Information und das ist in sehr guten HĂ€nden.» 

Der Gouverneur von Louisiana, Jeff Landry, teilte per Mitteilung mit, dass er und seine Ehefrau zutiefst traurig seien. «Wir sind zutiefst dankbar, dass die EinsatzkrĂ€fte und RettungskrĂ€fte ohne Unterlass vor Ort arbeiten.» Liz Murrill, GeneralstaatsanwĂ€ltin des Bundesstaates, teilte mit, dass dieser «sinnlose Verlust von Leben» sie sehr traurig mache. «Ich bete fĂŒr alle Opfer und ihre Familienmitglieder angesichts dieser verheerenden Gewalt.»

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