USA, KriminalitÀt

Tödliche SchĂŒsse an Elite-UniversitĂ€t in den USA

14.12.2025 - 00:54:46 | dpa.de

An der Brown University im Bundesstaat Rhode Island fallen SchĂŒsse. Mindestens zwei Menschen sterben, der SchĂŒtze flieht. Es lĂ€uft ein großer Polizeieinsatz.

  • Die tödlichen SchĂŒsse fielen auf dem Campus der Brown University. - Foto: Kimberlee Kruesi/AP/dpa
  • Nachbarn der UniversitĂ€t wurden aufgefordert, ihre HĂ€user nicht zu verlassen. - Foto: Steven Senne/AP/dpa
Die tödlichen SchĂŒsse fielen auf dem Campus der Brown University. - Foto: Kimberlee Kruesi/AP/dpa Nachbarn der UniversitĂ€t wurden aufgefordert, ihre HĂ€user nicht zu verlassen. - Foto: Steven Senne/AP/dpa

Ein bewaffneter TĂ€ter hat an einer UniversitĂ€t in der Stadt Providence im US-Bundesstaat Rhode Island zwei Studenten getötet und mindestens acht weitere angeschossen. Die Verletzten befĂ€nden sich in kritischem, aber stabilem Zustand, sagte BĂŒrgermeister Brett Smiley auf einer Pressekonferenz. Eine weitere Person sei leicht verletzt, aber nicht angeschossen worden. Der TĂ€ter flĂŒchtete und war auch mehrere Stunden nach der Tat noch immer nicht gefasst. 

Unter den mehr als 400 Polizisten im Einsatz seien auch EinsatzkrĂ€fte der Bundespolizei FBI, sagte der BĂŒrgermeister. Die Studenten auf dem Campus der Brown University und Anwohner rund um die UniversitĂ€t wurden aufgefordert, sich nicht ins Freie zu begeben. Die Polizei veröffentlichte am spĂ€ten Samstagabend (Ortszeit) ein Video, das den schwarz gekleideten VerdĂ€chtigen zeigte. Sein Gesicht war nicht zu erkennen. Der mutmaßliche SchĂŒtze verließ das UniversitĂ€tsgelĂ€nde demnach zu Fuß - sein Motiv ist weiterhin ungeklĂ€rt.

Campus wird zum Tatort

Die Brown University gehört zur sogenannten «Ivy League», den Elite-UniversitĂ€ten im Nordosten der USA. Der SchĂŒtze schoss nach Angaben der Polizei in einem GebĂ€ude auf dem Campus um sich, in dem Ingenieurwesen und Physik unterrichtet werden. Dort gebe es UnterrichtsrĂ€ume und Labors, hieß es. Nach Angaben der Hochschulleitung handelt es sich bei allen Opfern um Studenten. Die Tat ereignete sich demnach, wĂ€hrend AbschlussprĂŒfungen liefen.

ZunĂ€chst hatte es Berichte gegeben, dass der SchĂŒtze gefasst worden sei. Auch US-PrĂ€sident Donald Trump hatte dies ĂŒber seine Plattform Truth Social verbreitet. Die Information stellte sich aber als falsch heraus. Auch Trump korrigierte seine Angaben dann in einem neuen Post zu dem Thema. 

Die sĂŒdlich von Boston gelegene Stadt Providence hat rund 200.000 Einwohner und ist die Hauptstadt des kleinen Bundesstaats Rhode Island. 

In den USA kommt es immer wieder zu aufsehenerregenden FĂ€llen von Waffengewalt - etwa an Schulen, in SupermĂ€rkten, Nachtclubs oder bei großen Veranstaltungen. Schusswaffen sind in den USA leicht erhĂ€ltlich, teils auch halbautomatische Waffen. Trotz großem Entsetzen nach besonders schlimmen VorfĂ€llen mit vielen Toten scheitern BemĂŒhungen, die Waffengesetze zu verschĂ€rfen, seit Jahren immer wieder.

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