MĂ€nnerleiche in brennendem Wohnhaus gefunden
10.11.2025 - 02:23:05 | dpa.de
Nach einem ExplosionsgerĂ€usch in einer DoppelhaushĂ€lfte in Oberbayern haben EinsatzkrĂ€fte eine MĂ€nnerleiche in dem brennenden GebĂ€ude gefunden. Eine Obduktion zur Identifizierung der Leiche sei angesetzt, sagte eine Polizeisprecherin am Vormittag. Ebenso haben Kriminalbeamte begonnen, Ermittlungen in dem GebĂ€ude aufzunehmen.Â
Vor dem Leichenfund sagte ein Polizeisprecher am Abend, der 59 Jahre alte Bewohner des Hauses in Geisenfeld werde vermisst. Ob es sich bei dem Toten um den Vermissten handelt, ist unklar. In der Rechtsmedizin mĂŒssen nun unter anderem die Zahnstellungen des Toten analysiert und abgeglichen werden, um seine IdentitĂ€t zweifelsfrei festzustellen, wie die Sprecherin erklĂ€rte.
Wegen KnallgerÀuschen waren SpezialkrÀfte der Polizei im Einsatz
Die Ursache fĂŒr das knallartige GerĂ€usch ist bislang ebenfalls unklar. Bereits in der Nacht waren wegen der ExplosionsgerĂ€usche die «Technische Sondergruppe» des Landeskriminalamtes im Einsatz. Zu der Gruppe gehören etwa Spezialisten fĂŒr EntschĂ€rfung. Die EinsatzkrĂ€fte konnten bei ihren Untersuchungen in der Nacht keine weiteren Gefahren feststellen, wie es weiter hieĂ.
Ermittler der Kriminalpolizei waren am Tag nach dem Brand in dem Haus, um die HintergrĂŒnde aufzuklĂ€ren. Das Haus ist ersten Erkenntnissen zufolge nicht einsturzgefĂ€hrdet. Ein Statiker hatte zuvor die StabilitĂ€t des GebĂ€udes ĂŒberprĂŒft.Â
Nachbarn mussten in Sicherheit gebracht werden
Zeugen des Vorfalls waren durch die KnallgerĂ€usche auf das brennende Haus aufmerksam geworden. Die Bewohner der NachbargebĂ€ude wurden mit UnterstĂŒtzung der Bereitschaftspolizei evakuiert. Insgesamt wurden fĂŒnf Menschen aus der Nachbarschaft in der Nacht vom Roten Kreuz betreut, sie seien alle unverletzt.Â
Die Nachbarn konnten spĂ€ter wieder in ihre HĂ€user zurĂŒckkehren. Die Bewohner des Doppelhauses seien bei Freunden und Bekannten untergekommen, so die Polizeisprecherin.Â
Polizei geht von mehreren hunderttausend Euro Schaden aus
Die Ermittler schÀtzten den Schaden nach ersten Erkenntnissen auf einen oberen sechsstelligen Betrag. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden. Zwischenzeitlich waren rund 140 Feuerwehrleute damit beschÀftigt, die Flammen zu löschen.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
