Rock, Pop

AufnÀher weggenommen: Wacken-Festival rÀumt Fehler ein

Veröffentlicht am: 01.08.2026 um 18:29 Uhr | dpa.de

Das 35. Wacken Open Air endet mit zufriedenen Veranstaltern und wenigen ZwischenfĂ€llen – trotz Hitze, DrohnenflĂŒgen und Diskussionen um politische Botschaften.

  • Zuschauer feiern beim Konzert der Band H-Blockx. - Bild: Frank Molter/dpa
    Zuschauer feiern beim Konzert der Band H-Blockx. - Bild: Frank Molter/dpa
  • Die meisten Festivalbesucher haben die Hitze vertragen.  - Bild: Frank Molter/dpa
    Die meisten Festivalbesucher haben die Hitze vertragen. - Bild: Frank Molter/dpa
Zuschauer feiern beim Konzert der Band H-Blockx. - Bild: Frank Molter/dpa Die meisten Festivalbesucher haben die Hitze vertragen.  - Bild: Frank Molter/dpa

Das Heavy-Metal-Festival Wacken Open Air hat Fehler im Umgang mit politischen Botschaften von Festivalbesuchern eingerĂ€umt. Veranstaltungsleiter Daniel Schlatter sprach von UnregelmĂ€ĂŸigkeiten bei der Unterweisung der Sicherheitsdienste. «Dass da Patches weggenommen worden sind, war nicht richtig, ist aber passiert.» Es sei deshalb im Bereich der Ordnungsdienste nachgesteuert worden, damit so etwas nicht mehr vorkomme. FestivalgrĂŒnder Thomas Jensen betonte, die Veranstaltung sei ein Statement fĂŒr VölkerverstĂ€ndigung. 

In sozialen Netzwerken gab es etwa Klagen darĂŒber, dass Besucher und Besucherinnen auf Anweisung von Sicherheitspersonal politisch linksorientierte Botschaften beispielsweise von KleidungsstĂŒcken entfernen sollten.

Festivalleitung und EinsatzkrÀfte grundsÀtzlich zufrieden

Vor den letzten Konzerten am Abend zeigten sich Veranstalter, Polizei und Rettungsdienste zufrieden mit dem Verlauf der JubilÀumsausgabe. Das 35. Wacken Open Air (W:O:A) in Schleswig-Holstein startete am Mittwoch und war mit 85.000 Metalfans erneut ausverkauft. Es endet in der Nacht zum Sonntag.

«Dass es so gut wird, habe ich natĂŒrlich nicht gedacht», sagte FestivalgrĂŒnder Jensen. «Das Wetter hat mitgespielt und wir haben epische, fantastische Shows gesehen.»

Trotz Temperaturen zeitweise deutlich ĂŒber 30 Grad Celsius berichtete der Leiter des Rettungsdienstes, Volker Böhm, es hĂ€tten nur 15 Fans wegen HitzenotfĂ€llen behandelt werden mĂŒssen. Bis 14.00 Uhr habe der Rettungsdienst etwa 3.500 EinsĂ€tze gehabt, darunter rund 160 wegen allgemeiner medizinischer Probleme, aber es habe auch viele kleinere Hilfsleistungen gegeben. 

Der Leiter der Polizeidirektion Itzehoe, Frank Mathiesen, berichte, es seien bis 11.00 Uhr 226 EinsĂ€tze gezĂ€hlt worden und damit mehr als 2025 (187 EinsĂ€tze). Es habe sich aber eher um UnterstĂŒtzungseinsĂ€tze gehandelt. Es habe ein paar mehr EinsĂ€tze außerhalb des GelĂ€ndes gegeben. 

«Und wir hatten auffĂ€llig mehr EinsĂ€tze im Zusammenhang mit unzulĂ€ssigen Drohnensteigungen.» Das seien alles «ahnungslose Hobbypiloten» gewesen, die alle ein Bußgeld erwarte.

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