Bayreuth, Meistersinger

Bayreuth: Neue «Meistersinger» - und Thielemanns Rückkehr

Veröffentlicht: 24.07.2024 um 18:38 Uhr, dpa.de

In Bayreuth startet jetzt wieder Deutschlands größtes Opern-Spektakel. Bevor es losgeht, gibt Festspiel-Chefin Katharina Wagner schonmal einen Ausblick auf das kommende Jahr.

  • 2026 wollten die Festspiele groß Jubiläum feiern - doch für die großen Pläne fehlt das Geld. (Archivbild) - Bild: Daniel Karmann/dpa
    2026 wollten die Festspiele groß Jubiläum feiern - doch für die großen Pläne fehlt das Geld. (Archivbild) - Bild: Daniel Karmann/dpa
  • Ihn möchten die Mäzene 2026 auf dem Hügel sehen: Christian Thielemann - Bild: Annette Riedl/dpa
    Ihn möchten die Mäzene 2026 auf dem Hügel sehen: Christian Thielemann - Bild: Annette Riedl/dpa
2026 wollten die Festspiele groß Jubiläum feiern - doch für die großen Pläne fehlt das Geld. (Archivbild) - Bild: Daniel Karmann/dpa Ihn möchten die Mäzene 2026 auf dem Hügel sehen: Christian Thielemann - Bild: Annette Riedl/dpa

Die Bayreuther Festspiele holen für die kommende Saison einen Musical-Experten auf den Grünen Hügel: Der Regisseur Matthias Davids, künstlerischer Leiter der Sparte Musical am Landestheater Linz, soll 2025 eine Neuproduktion der «Meistersinger von Nürnberg» bei den Richard-Wagner-Festspielen inszenieren. «Meine Güte, was ist denn jetzt los?», habe er gedacht, als Festspielleiterin Katharina Wagner ihn angerufen habe. Er suche sich aber gerne Herausforderungen. «Das ist so ein Projekt, wovor ich sicher Angst haben kann.»

Wie bereits angekündigt, kommt auch der frühere Musikdirektor Christian Thielemann nach einigen Jahren Hügel-Abstinenz zu den Festspielen zurück. Er wird 2025 den «Lohengrin» mit dem Bühnenbild von Kunst-Star Neo Rauch dirigieren, der nach einer Pause erneut aufgeführt werden soll. 

Für das große Jubiläumsjahr 2026, wenn 150 Jahre Festspielgeschichte gefeiert werden, plant Katharina Wagner eine kleine Abweichung vom strengen Kanon: Wagners Werk «Rienzi» soll im Festspielhaus aufgeführt werden. 

Darüber hinaus aber sei eine Erweiterung des Repertoires, wie sie Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) kürzlich ins Spiel gebracht hatte, im Grunde undenkbar. «Das ist so nicht möglich, weil es ja vorgegeben ist, der Werkekanon», sagte Festspielsprecher Hubertus Herrmann. «Das ist das Alleinstellungsmerkmal, das Bayreuth auszeichnet.»

 

 

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