BKA-Chef, Münch

BKA-Chef Münch sieht Kokain-Schwemme in Deutschland

Veröffentlicht: 22.04.2025 um 00:05 Uhr, dpa.de

Kokain verbreite sich in Deutschland sehr stark, sagt der Präsident des Bundeskriminalamtes. Auch im Heroinmarkt gebe es Veränderungen.

  • Wirtschaftskriminalität nimmt laut BKA zu. - Bild: Fredrik von Erichsen/dpa
    Wirtschaftskriminalität nimmt laut BKA zu. - Bild: Fredrik von Erichsen/dpa
  • Die Behörden der iberischen Halbinsel kämpfen gegen eine weiße Flut. (Archivfoto) - Bild: Marcus Brandt/dpa
    Die Behörden der iberischen Halbinsel kämpfen gegen eine "weiße Flut". (Archivfoto) - Bild: Marcus Brandt/dpa
  • Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, warnt vor einer Zunahme harter Drogen in Deutschland.  - Bild: Soeren Stache/dpa
    Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, warnt vor einer Zunahme harter Drogen in Deutschland. - Bild: Soeren Stache/dpa
Wirtschaftskriminalität nimmt laut BKA zu. - Bild: Fredrik von Erichsen/dpa Die Behörden der iberischen Halbinsel kämpfen gegen eine Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, warnt vor einer Zunahme harter Drogen in Deutschland.  - Bild: Soeren Stache/dpa

Der Präsident des Bundeskriminalamts(BKA), Holger Münch, warnt vor einer Zunahme harter Drogen in Deutschland. Man sehe «eine Kokain-Schwemme», sagte der BKA-Chef dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. «Sie wird dadurch ausgelöst, dass der Markt in Nordamerika gesättigt ist und man sich stärker auf Europa konzentriert. Kokain verbreitet sich in Deutschland sehr stark.» 

Auch im Heroin-Markt sehe man eine Veränderung, «weil die Taliban den Anbau von Opium in Afghanistan unterbunden haben», so Münch. «Dadurch scheint eine Verknappung einzutreten – und damit das Risiko einer Vermischung mit synthetischen Opioiden und einem deutlich höheren Risiko für Konsumenten.» 

Laut der kürzlich vorgestellten polizeilichen Kriminalitätsstatistik für 2024 nahmen Straftaten in Zusammenhang mit Heroin im vergangenen Jahr ab, dafür war ein Anstieg bei Kokain um knapp fünf Prozent und - in noch deutlich höherem Maße - bei LSD und neuen synthetischen Drogen zu verzeichnen.

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