Philippinen, Erdbeben

Philippinen nach dem Beben: Zahl der Opfer steigt

10.06.2026 - 08:33:33 | dpa.de

Das weltweit stĂ€rkste Beben des Jahres hat am Montag die Philippinen erschĂŒttert. Noch immer steigt die Zahl der Toten und Vermissten, der Schaden geht in die Millionen. Und die Erde bebt weiter.

  • Mehr als 3.000 GebĂ€ude sind offiziellen Angaben zufolge beschĂ€digt oder zerstört worden.  - Bild: Uncredited/AP/dpa
    Mehr als 3.000 GebÀude sind offiziellen Angaben zufolge beschÀdigt oder zerstört worden. - Bild: Uncredited/AP/dpa
  • Am Montagmorgen hatte das Beben der StĂ€rke 7,8 - laut der US-Erdbebenwarte USGS das weltweit stĂ€rkste des Jahres - die philippinische Insel Mindanao erschĂŒttert.  - Bild: Basilio Sepe/AP/dpa
    Am Montagmorgen hatte das Beben der StĂ€rke 7,8 - laut der US-Erdbebenwarte USGS das weltweit stĂ€rkste des Jahres - die philippinische Insel Mindanao erschĂŒttert. - Bild: Basilio Sepe/AP/dpa
  • RettungskrĂ€fte sind weiterhin im Einsatz. - Bild: Basilio Sepe/AP/dpa
    RettungskrÀfte sind weiterhin im Einsatz. - Bild: Basilio Sepe/AP/dpa
Mehr als 3.000 GebĂ€ude sind offiziellen Angaben zufolge beschĂ€digt oder zerstört worden.  - Bild: Uncredited/AP/dpa Am Montagmorgen hatte das Beben der StĂ€rke 7,8 - laut der US-Erdbebenwarte USGS das weltweit stĂ€rkste des Jahres - die philippinische Insel Mindanao erschĂŒttert.  - Bild: Basilio Sepe/AP/dpa RettungskrĂ€fte sind weiterhin im Einsatz. - Bild: Basilio Sepe/AP/dpa

Die Zahl der Todesopfer nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen ist auf mindestens 45 gestiegen. Zudem wurden neuen Angaben des Zivilschutzes zufolge mehr als 630 Menschen verletzt, 17 weitere gelten als vermisst. Das Beben der StĂ€rke 7,8 - laut der US-Erdbebenwarte USGS das weltweit stĂ€rkste des Jahres - hatte am frĂŒhen Montag die sĂŒdliche Insel Mindanao erschĂŒttert. Seither folgten mehr als 2.200 Nachbeben, wie das philippinische Institut fĂŒr Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) mitteilte. 

Erdbeben verursachte einen Millionenschaden

Mehr als 3.000 GebĂ€ude wurden beschĂ€digt oder zerstört, wie Bernardo Rafaelito Alejandro vom Zivilschutz des sĂŒdostasiatischen Inselstaats sagte. Auch der internationale Flughafen von General Santos City, ein wichtiger Knotenpunkt im SĂŒden Mindanaos, habe teilweise Schaden genommen. Inzwischen aber werde der Airport wieder fĂŒr Hilfs- und RegierungsflĂŒge genutzt. Auch Straßen und BrĂŒcken seien beschĂ€digt worden. Die GesamtschĂ€den an der Infrastruktur werden laut Alejandro auf rund 562 Millionen Pesos geschĂ€tzt, umgerechnet knapp 8 Millionen Euro.

Die Erde bebte ausgerechnet am ersten Schultag

Das Erdbeben ereignete sich am ersten Schultag nach den Ferien. Tausende Schulen blieben zunĂ€chst geschlossen. RettungskrĂ€fte suchen weiter nach Vermissten und bemĂŒhen sich, abgeschnittene Ortschaften zu erreichen.

ZunĂ€chst ausgegebene Tsunami-Warnungen fĂŒr die Philippinen und Indonesien wurden bereits am Montag wieder aufgehoben. In mehreren KĂŒstengebieten waren kleinere Flutwellen registriert worden. Die Philippinen liegen am Pazifischen Feuerring, einer der seismisch aktivsten Regionen der Erde. Dort stoßen mehrere Erdplatten aufeinander, weshalb es regelmĂ€ĂŸig zu starken Erdbeben und VulkanausbrĂŒchen kommt.

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