Deutschland

Es bleibt winterlich in Deutschland

28.01.2026 - 05:48:55 | dpa.de

Das winterliche Wetter hält auch am Mittwoch an. Im Nordosten führt das zu einem seltenen Naturschauspiel.

  • In Mecklenburg-Vorpommern führten die winterlichen Temperaturen zu einem seltenen Naturschauspiel. - Bild: Jens Büttner/dpa
    In Mecklenburg-Vorpommern führten die winterlichen Temperaturen zu einem seltenen Naturschauspiel. - Bild: Jens Büttner/dpa
  • Auch am Mittwoch müssen sich die Menschen in Teilen Deutschlands auf winterliche Verhältnisse mit Regen und Schnee einstellen. - Bild: Patrick Pleul/dpa
    Auch am Mittwoch müssen sich die Menschen in Teilen Deutschlands auf winterliche Verhältnisse mit Regen und Schnee einstellen. - Bild: Patrick Pleul/dpa
In Mecklenburg-Vorpommern führten die winterlichen Temperaturen zu einem seltenen Naturschauspiel. - Bild: Jens Büttner/dpa Auch am Mittwoch müssen sich die Menschen in Teilen Deutschlands auf winterliche Verhältnisse mit Regen und Schnee einstellen. - Bild: Patrick Pleul/dpa

Auch heute müssen sich die Menschen in Teilen Deutschlands auf winterliche Verhältnisse mit Regen und Schnee einstellen. Über den Tag fällt laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zunächst Regen im Westen, Südwesten und Teilen der Mitte. Vom Emsland über Ostwestfalen, Teile Niedersachsens bis nach Thüringen und Nordhessen rechnen die Experten mit Schnee. Ab dem Nachmittag fällt dann auch im Südwesten die Schneefallgrenze, wie der DWD weiter mitteilte. Im Nordosten und Osten bleibt es hingegen meist trocken. 

Zuvor hatte der DWD für den Abend und die Nacht zu Mittwoch in mehreren Regionen erneut mit Glatteis gerechnet und vor erheblichen Verkehrsproblemen gewarnt. Besonders betroffen waren die westlichen und südwestlichen Mittelgebirge, der zentrale Mittelgebirgsraum sowie der Osten Baden-Württembergs. Aus Sicht der Leitstellen der Einsatzkräfte blieb die Lage auf den Straßen in der Nacht allerdings entspannt.

Auch am Morgen warnt der Wetterdienst in weiten Teilen des Landes weiterhin vor Glätte. Dabei besteht erhöhte Glättegefahr durch gefrierenden Regen an der südlichen Ostseeküste, dem Süden von Thüringen und im Norden Bayerns. Im Alpenvorland warnen die Meteorologen außerdem vor Sturmböen.

Einschränkungen im Bahnverkehr entspannen sich

Am Dienstag kam es im Bahnverkehr infolge von vereisten Oberleitungen und Weichen zu Einschränkungen, die sich im Laufe des Vormittags teils entspannten. In Berlin musste der Straßenbahnverkehr wegen vereister Oberleitungen zeitweise eingestellt werden. Inzwischen sind fast alle Metrolinien wieder zumindest auf zentralen Abschnitten unterwegs. Allerdings ist auch heute weiter mit Einschränkungen zu rechnen.

In mehreren Regionen blieb am Dienstag zudem der Präsenzunterricht an Schulen aus. Etwa in Teilen Frankens im Norden Bayerns sagten Landkreise und Städte den Unterricht ab, da Schulwege und Schülerbeförderung als nicht sicher galten. Teilweise wurden Notbetreuungen eingerichtet oder auf Distanzunterricht ausgewichen. In der Stadt Erlangen und dem Landkreis Kulmbach fällt auch heute der Präsenzunterricht aus.

Deutschlands größter Binnensee zugefroren

In Mecklenburg-Vorpommern führten die winterlichen Temperaturen zu einem seltenen Naturschauspiel: Die Müritz - Deutschlands größter Binnensee - ist komplett zugefroren. Seit Anfang der Woche habe man die Bestätigung, dass die Eisdecke des Sees geschlossen ist, sagte Domenik Oldenburg vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Elbe, Außenbezirk Waren. Das Randeis ist nach Angaben der Behörde etwa 20 bis 25 Zentimeter dick, soweit messbar.

Sturmtief «Joseph» fegt über Spanien und Portugal 

In den bei Deutschen beliebten Urlaubsländern Spanien und Portugal sorgte das Atlantiktief «Joseph» weiter für nasskaltes und stürmisches Winterwetter. Im südspanischen Torremolinos wurde am Dienstag eine Frau von einer umstürzenden Palme erschlagen, wie der Rettungsdienst 112 auf der Plattform X mitteilte. Für weite Teile der normalerweise sonnenverwöhnten Iberischen Halbinsel sagen die Meteorologen Sturmböen voraus – auf den Berggipfeln Mallorcas sogar mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde und südlich von Porto an der Küste Portugals von bis zu 140 km/h.

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