Mindestens fĂŒnf Tote bei Stegeinsturz in Spanien
03.03.2026 - 22:06:57 | dpa.deBeim Einsturz eines Stegs sind in Spanien mindestens fĂŒnf Menschen ums Leben gekommen. Der Unfall geschah am felsigen Strand El Bocal nördlich der Regionalhauptstadt Santander im Norden des Landes, wie der Seerettungsdienst der Region Kantabrien mitteilte. Nach einer noch vermissten Person werde am spĂ€ten Abend noch gesucht.
Bei den Todesopfern handele es sich um vier junge Frauen und einen jungen Mann, die alle «etwas Ă€lter als 20» seien, berichteten die Nachrichtenagentur Europa Press, der staatliche TV-Sender RTVE und weitere Medien unter Berufung auf die RettungskrĂ€fte und auf eine Ăberlebende. ZunĂ€chst hatte es geheiĂen, die Opfer seien alle mittleren Alters. Die Ursache des Unfalls, der gegen 16.30 Uhr geschah, blieb zunĂ€chst unklar.
Eine junge Frau starb im Krankenhaus
Nach Angaben der Behörden waren insgesamt sieben Menschen von dem UnglĂŒck betroffen. Es habe sich um eine Gruppe von sechs Studentinnen einer spanischen Berufsschule gehandelt, die zusammen mit einem Betreuer eine Tour unternommen hĂ€tten. Die gesamte Gruppe sei beim Einsturz des Holzstegs zwischen zwei Klippen ins Meer oder auf die Felsen gestĂŒrzt.
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Zwei der jungen Frauen konnten den amtlichen Angaben zufolge zunĂ€chst lebend aus dem Wasser gerettet werden. Eine der beiden erlag allerdings wenig spĂ€ter auf der Intensivstation eines Krankenhauses ihren Verletzungen. Die zweite junge Frau habe stark unterkĂŒhlt ĂŒberlebt.
Santanders BĂŒrgermeisterin Gema Igual sprach von einer «groĂen Tragödie». «Eine Gruppe von sieben jungen Menschen, die gekommen war, um die Natur zu genieĂen, wurde von diesem UnglĂŒck ĂŒberrascht», sagte sie sichtlich mitgenommen am UnglĂŒcksort vor Journalisten.
Der Zwischenfall ereignete sich den amtlichen Angaben zufolge an einem Steg zwischen dem Strand El Bocal und dem Spanischen Institut fĂŒr Ozeanographie. Ein GroĂaufgebot an RettungskrĂ€ften war dort laut Europa Press am spĂ€ten Dienstagabend noch im Einsatz. Bei der Suche nach der letzten Vermissten wurden Boote und Hubschrauber eingesetzt.
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