Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Vorbereitungen für Wal-Bergungsversuch laufen

25.04.2026 - 13:01:27 | dpa.de

Der vor der Insel Poel gestrandete Buckelwal soll bei der geplanten Bergung davon abgehalten werden, noch tiefer in den Flachwasser-Bereich zu schwimmen. Dafür sollen riesige Sandsäcke sorgen.

  • Eine Barriere aus großen Sandsäcken soll das Walverhalten beeinflussen. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa
    Eine Barriere aus großen Sandsäcken soll das Walverhalten beeinflussen. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa
  • Der Wal soll nicht noch tiefer in den Flachwasser-Bereich schwimmen. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa
    Der Wal soll nicht noch tiefer in den Flachwasser-Bereich schwimmen. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa
  • Der Buckelwal liegt weiter in einer Mulde im Flachwasser vor der Insel Poel. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa
    Der Buckelwal liegt weiter in einer Mulde im Flachwasser vor der Insel Poel. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa
Eine Barriere aus großen Sandsäcken soll das Walverhalten beeinflussen. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa Der Wal soll nicht noch tiefer in den Flachwasser-Bereich schwimmen. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa Der Buckelwal liegt weiter in einer Mulde im Flachwasser vor der Insel Poel. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Am Montag war der Buckelwal vor der Ostsee-Insel Poel nach kurzem Losschwimmen direkt erneut gestrandet - die Vorbereitungen zum Transport des zwölf Meter langen Meeressäugers laufen noch immer. Am Vormittag wurden rund 40 mit Sand gefüllte sogenannte Big Bags verladen und mit einem Schwimmponton in die Kirchsee-Bucht bugsiert. Dort wurden sie an Bord der großen verankerten Arbeitsplattform gehievt. Sie sollten als Barriere um den Wal gesetzt werden und verhindern, dass er sich bei steigenden Wasserständen noch weiter in die Flachwasserzone hinein bewegt.

Am Hafen von Kirchdorf wurde ein kleiner Kettenbagger auf einen Schwimmponton gebracht, mit dem die Big Bags später ins Wasser gesetzt werden sollten. Fast fertig war am Morgen nach Angaben aus dem Team eine rund 110 Meter lange Rinne, die von der Mulde des Wals in tieferes Wasser führt. Durch diese rund zwei Meter tiefe Rinne soll der Wal nach Idee der privaten Initiative in tieferes Wasser schwimmen oder gegebenenfalls gezogen werden. 

Viel Wind und hohe Wellen

Geplant ist dann der Einsatz einer sogenannten Barge, einer Art nicht selbstfahrendem Lastkahn, der abgesenkt werden kann. Darin soll der Wal transportiert werden. Diese Barge sei aber noch nicht vor Ort, hieß es. Die Arbeiten würden derzeit durch starken Wind und Wellengang erschwert. Es sei derzeit nicht möglich, am Wal zu arbeiten, so ein Teammitglied. Der eigentliche Bergungsversuch soll nach vorherigen Angaben am Sonntag oder Montag beginnen. 

Ohnehin gab es bis zum Mittag weiter noch kein Go des Ministeriums für den neuen Transportplan. Der zunächst vorgesehene Transport mit Hilfe einer Plane und Pontons ließ sich nicht mehr umsetzen, wie es hieß. An dem neuen Konzept mussten noch einige Punkte nachgebessert werden.

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