Niedersachsen, Deutschland

DLRG: Bis Sommer-Ende weniger Badetote als im Vorjahr

13.09.2023 - 09:45:56 | dpa.de

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat Bilanz gezogen. Danach sind bis Sommer-Ende weniger Menschen als im Vorjahr in Gewässern ertrunken.

Eine Notrufsäule der DLRG am Rande eines Badesees. - Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Die Zahl der diesjährigen Badetoten ist bisher geringer als vor einem Jahr. Bis zum vergangenen Wochenende ertranken in Deutschland 263 Menschen - 41 weniger als zum gleichen Zeitpunkt 2022, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Mittwoch im niedersächsischen Bad Nenndorf mitteilte.

Die meisten Badeunfälle - 194 - ereigneten sich demnach seit Beginn der Badesaison Anfang Mai.

Auch im mehrjährigen Vergleich sticht die Zahl der Badetoten 2023 positiv hervor: Nur 2021 gab es in den vergangenen zehn Jahren weniger Unglücke (248). Abgesehen von Flüssen und Kanälen sank die Zahl der Unfälle in allen Gewässern. Die meisten Menschen seien in Seen und Teichen (120) ertrunken und waren zwischen 21 und 39 Jahren (61) oder über 60 Jahre alt (75).

Bei jungen Erwachsenen führten oft Leichtsinn, Übermut sowie Alkohol oder andere Drogen zu den Unglücken. «Zudem konnten viele Opfer nur schlecht oder gar nicht schwimmen», hieß es. Bei älteren Menschen seien oft gesundheitliche Probleme die Ursache.

Die DLRG, die viele Badestellen an Seen und Meeren überwacht, mahnte Wassersportler, Schwimmwesten zu tragen. Tödliche Unfälle, etwa von Kanuten oder Stand-up-Paddle-Fahrern, hätten so teilweise vermieden werden können. Besorgt zeigte sich die Organisation darüber, dass nach dem Ende der Grundschulzeit die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler nicht sicher schwimmen könne. Die DLRG forderte daher abermals mehr Wasserflächen und qualifizierte Lehrkräfte.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | unterhaltung | 63993673 |

Weitere Meldungen

2030-Ausbauziel für Offshore-Windkraft wird wohl verfehlt. Verbände fürchteten, dass die Regierung das nächste Ausbauziel verspätet erreichen wird. Deutschlands zentrale maritime Behörde sieht das ähnlich. Es geht um Windräder in der Nord- und Ostsee. (Wirtschaft, 14.04.2026 - 13:50) weiterlesen...

Prozess um VW-Dieselaffäre gegen fünf Angeklagte eröffnet. In Braunschweig beginnt ein Prozess, bei dem allein die Verlesung der Vorwürfe Stunden dauert. 2015 wurde der VW-Dieselskandal bekannt – aber die juristische Aufarbeitung beschäftigt Gerichte weiter. (Wirtschaft, 14.04.2026 - 12:29) weiterlesen...

VW-Abgasaffäre ohne Ende - Worum geht es noch vor Gericht?. Einige Verfahren haben noch gar nicht begonnen und betreffen auch andere Unternehmen. Der VW-Dieselskandal zieht vor allem juristisch weiter Kreise und bleibt damit ein Reputationsproblem. (Wirtschaft, 14.04.2026 - 03:30) weiterlesen...

VW verkauft weniger Autos - in China aber wieder Nummer 1. In China gelingt trotzdem ein Überraschungserfolg. Der wird aber nicht von Dauer sein. VW verkauft immer weniger Autos: Vor allem in China und den USA muss der Konzern deutliche Rückgänge hinnehmen. (Wirtschaft, 13.04.2026 - 12:12) weiterlesen...

VW-Konzernabsatz sinkt weiter - USA und China belasten. In Europa läuft es dagegen besser. VW verkauft weltweit weniger Autos: Vor allem in China und den USA muss der Konzern deutliche Rückgänge hinnehmen. (Wirtschaft, 13.04.2026 - 11:13) weiterlesen...

Besondere Werkstatt: Wie kaputte Flugzeuge repariert werden. Wie die Experten auch aussichtslose Fälle wieder flugtauglich machen. Vom geplatzten Reifen bis zum Blitzschaden: In einer Werkhalle in Niedersachsen werden Flugzeugteile aus ganz Europa repariert. (Wirtschaft, 12.04.2026 - 05:00) weiterlesen...