Deutschland, Schwimmen

Weniger fĂŒrs Outfit, mehr fĂŒrs Ticket: Schwimmen wird teurer

Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 08:58 Uhr | dpa.de

Die Eintrittspreise fĂŒrs Schwimmbad steigen stĂ€rker als die Inflation. Doch bei Sonnenhut und Badehose könnte sich eine Neuanschaffung lohnen – zumindest in diesem Jahr.

FĂŒr den perfekten Tag im Schwimmbad braucht es auch die richtige AusrĂŒstung, die  in diesem Monat gĂŒnstiger ist als noch im Jahr zuvor. (Symbolbild) - Bild: Jana Bauch/dpa/dpa-tmn
FĂŒr den perfekten Tag im Schwimmbad braucht es auch die richtige AusrĂŒstung, die in diesem Monat gĂŒnstiger ist als noch im Jahr zuvor. (Symbolbild) - Bild: Jana Bauch/dpa/dpa-tmn

Wer diesen Sommer ins kĂŒhle Nass springen will, muss fĂŒr den Schwimmbadeintritt etwas tiefer in die Tasche greifen. Im Juni 2026 kostete nach Angaben des Statistischen Bundesamts der Besuch eines Schwimmbads 3,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit verteuerten sich Eintrittspreise deutlich stĂ€rker als die allgemeine Teuerungsrate von 2,3 Prozent.

FĂŒr den perfekten Tag im Schwimmbad braucht es zudem die richtige AusrĂŒstung. Wer sich fĂŒr den Badetag neu ausstatten wollte, zahlte im Juni 2026 weniger als noch im Jahr zuvor. Sonnenschirme kosteten 0,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Auch Sport- oder Badebekleidung fĂŒr Damen war um 1,1 Prozent gĂŒnstiger als ein Jahr zuvor. Die Sport- oder Badebekleidung fĂŒr Herren kostete 1,7 Prozent weniger.

Wie weit ist es bis zum nÀchsten Bad?

Doch nicht nur der Preis entscheidet darĂŒber, wie teuer ein Tag im Freibad wird. Auch der Weg dorthin spielt fĂŒr viele eine Rolle. Laut Deutschlandatlas fĂŒr das Jahr 2024 betrug die Fahrzeit mit dem Auto zum nĂ€chsten Natur- oder Freibad durchschnittlich zehn Minuten – das nĂ€chste Hallenbad war demnach im Durchschnitt nach zwölf Minuten erreicht. 

Anders sieht es in einigen lĂ€ndlichen Regionen aus: In Teilen Mecklenburg-Vorpommerns, Brandenburgs, des nördlichen Sachsen-Anhalts sowie in Regionen von Rheinland-Pfalz dauerte die Fahrt hĂ€ufig mehr als 20 Minuten. Bundesweit gibt es nach Angaben der Deutschen Gesellschaft fĂŒr das Badewesen rund 2.800 FreibĂ€der und knapp 600 NaturbĂ€der.

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