Nach Schwimmerin in Wal-NĂ€he: Polizeibegleitung fĂŒr Schiff
15.04.2026 - 12:46:53 | dpa.deNachdem die Wasserschutzpolizei am Wochenende eine Frau in der NĂ€he des bei Wismar gestrandeten Wals aus dem Wasser geholt hat, begleiten Beamte ein in dem Bereich fahrendes Ausflugsschiff inzwischen teilweise per Schlauchboot. Die 67-JĂ€hrige in einem Neoprenanzug sei von der «Adler nature» ins Wasser gesprungen, bestĂ€tigte eine Polizeisprecherin.Â
Ein dpa-Fotoreporter bestĂ€tigte, dass am Mittwoch ein Schlauchboot dem Schiff entgegenkam und es bis in den Hafen auf Poel begleitete. Medien hatten zuvor ĂŒber die Eskorten berichtet.
Die «Adler Nature» verkehrt laut Fahrplan tÀglich zwischen Wismar und der Insel Poel, vor der der Wal gestrandet ist. Es gebe weiterhin eine freie Fahrrinne in dem Bereich, erklÀrte die Sprecherin. Die Wasserschutzpolizei sei deshalb auch auf dem Wasser, um zu gewÀhrleisten, dass niemand die um den Wal eingerichtete Schutzzone verletzt.
Demos und Spekulationen im Internet
Die EinschĂ€tzung von Experten, nach der dem Wal nicht sinnvoll geholfen werden kann und man ihn besser in Ruhe sterben lassen sollte, sorgt teils fĂŒr Zorn. Nach Demos in den vergangenen Tagen seien bereits weitere Proteste angekĂŒndigt, sagte die Polizeisprecherin, nicht nur auf Poel.Â
Zuletzt waren Demo-Teilnehmer auf dem Land in einen Sperrbereich eingedrungen. Die Polizei musste sie zurĂŒckdrĂ€ngen. ZusĂ€tzlich zu den bestehenden Absperrungen habe man einen Sichtschutzzaun errichtet, sagte die Polizeisprecherin. Im Internet werde spekuliert, man wolle irgendetwas verbergen. Der Sichtschutz gelte aber lediglich zur Abschirmung des fĂŒr die Beamten aufgestellten ToilettenhĂ€uschens. Der Wal sei weiterhin sichtbar.
Der dpa-Fotoreporter berichtete, dass sich das Tier am Mittwoch sichtbar hoch und runter bewege, wohl beim Atmen. Zudem sei ein deutliches Dröhnen zu hören.
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