Griechenland, Erdbeben

Zwei spĂŒrbare Erdbeben in Mittelgriechenland

07.06.2026 - 13:01:25 | dpa.de

Die Erde bebte auf der Insel Euböa – sogar in Athen wackeln HĂ€user. Wie die Menschen reagieren und warum die Region immer wieder bebt.

Erdbeben sind in Griechenland keine Seltenheit. - Bild: Anna Ross/dpa
Erdbeben sind in Griechenland keine Seltenheit. - Bild: Anna Ross/dpa

In Mittelgriechenland hat es zwei Erdbeben gegeben. Nach Angaben des Geodynamischen Instituts in Athen wurden zwei aufeinanderfolgende ErschĂŒtterungen in der Region der Insel Euböa (Evia) registriert, die auch in der rund 90 Kilometer sĂŒdlich gelegenen Hauptstadt Athen deutlich zu spĂŒren waren.

Das erste Beben erreichte demnach eine StĂ€rke von 4,8 und ereignete sich am Sonntag um 12.58 Uhr (Ortszeit) im Raum der Kleinstadt Mantoudi. Das Zentrum lag in rund fĂŒnf Kilometern Tiefe. Kurz darauf folgte in derselben Region ein zweites Beben mit einer StĂ€rke von 5,2. Dies versetzte nach Berichten örtlicher Medien die Bevölkerung in Angst.

Erdbeben in Griechenland keine Seltenheit

Berichte ĂŒber grĂ¶ĂŸere SchĂ€den oder Verletzte lagen zunĂ€chst nicht vor. Es habe jedoch zahlreiche kleinere Erdrutsche gegeben, hieß es. Die Behörden begannen, sich einen Überblick zu verschaffen, wie lokale BĂŒrgermeister im Rundfunk berichteten.

Griechenland liegt in einer seismisch aktiven Zone, in der sich die afrikanische und die eurasische Platte gegeneinander verschieben. Dadurch kommt es immer wieder zu teils spĂŒrbaren Erdbeben, auch in dicht besiedelten Gebieten wie der Region um Athen.

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