Montabaur, Tötung

Montabaur: Tötung von Familie - TÀter schoss mit drei Waffen

25.03.2024 - 12:17:12 | dpa.de

Die Tat hat Anfang des Jahres fĂŒr Entsetzen gesorgt: Ein Mann erschießt drei Familienmitglieder, darunter ein Kind. Nun sind die Ermittlungen beendet. Welches Motiv hatte der Mann?

Das Anwesen ist einen Tag nach einer Gewalttat mit mehreren Toten mit Absperrband der Polizei versehen (Archivbild). - Foto: Sascha Ditscher/dpa

Rund zwei Monate, nachdem ein Mann seine Familie im rheinland-pfĂ€lzischen Montabaur erschossen hat, haben die Ermittler neue Details veröffentlicht. Wie die Staatsanwaltschaft Koblenz mitteilte, schoss der TĂ€ter zunĂ€chst ungezielt mit drei Schusswaffen auf seine Opfer. Wenige Minuten spĂ€ter habe er seine Taten mit mehreren gezielten SchĂŒssen beendet. 

Der 37 Jahre alte deutsche StaatsbĂŒrger hatte Ende Januar drei Familienmitglieder erschossen. Die Staatsanwaltschaft hatte damals von einer vorsĂ€tzlichen Tötung des 68 Jahre alten Vaters, der 39 Jahre alten Frau und ihres drei Jahre alten Sohnes gesprochen. Anschließend erschoss sich der Mann selbst. 

«Die durchgefĂŒhrten Ermittlungen haben keine Hinweise auf weitere Tatbeteiligte erbracht», teilte die Behörde am Montag weiter mit. «Es ist davon auszugehen, dass der Beschuldigte als EinzeltĂ€ter gehandelt hat.» Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen nun eingestellt.

«FamiliÀre und finanzielle Streitigkeiten»

Auslöser der Taten waren demnach «erhebliche und lÀnger andauernde familiÀre und finanzielle Streitigkeiten zwischen dem TÀter und den Tatopfern». Es sei deshalb bereits einige Wochen vor der Tat zu Bedrohungen und körperlichen Auseinandersetzung und dadurch auch zu PolizeieinsÀtzen gekommen. Dabei seien aber keine unerlaubten Waffen oder konkrete Hinweise auf eine bevorstehende Gewalttat gefunden worden, schrieb die Staatsanwaltschaft. 

Zwei der bei der Tat benutzten Waffen hĂ€tten zuvor dem Großvater des TĂ€ters gehört, hieß es. Dieser habe sie bis zu seinem Tod rechtmĂ€ĂŸig besessen - danach seien sie aber als verloren gemeldet worden. Die Herkunft der dritten Waffe konnte laut Staatsanwaltschaft nicht geklĂ€rt werden. 

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