Wiesnchef will keine Rekordjagd bei Oktoberfest-GĂ€sten
05.06.2025 - 08:06:00 | dpa.de
Der neue MĂŒnchner Wiesnchef sieht Grenzen des Wachstums beim Oktoberfest. «Wir mĂŒssen nicht Rekorden hinterherjagen», sagt der MĂŒnchner Wirtschaftsreferent Christian Scharpf (SPD). «Wenn es etwas mehr als sieben Millionen GĂ€ste sind, ist das absolut gesund.»
Im vergangenen Jahr besuchten rund 6,7 Millionen Menschen das Oktoberfest. Die Rekordwiesn ein Jahr zuvor zĂ€hlte 7,2 Millionen GĂ€ste. «Immer mehr, immer höher, immer weiter ist nicht unser Fokus», sagt Scharpf. Bei zu vielen Besuchern werde es irgendwann «ungemĂŒtlich». In den Festzelten auf der MĂŒnchner Theresienwiese gibt es tĂ€glich rund 100.000 PlĂ€tze, wie der Sprecher der Wiesnwirte, Peter Inselkammer sagt.
Die allermeisten GĂ€ste kommen aus Bayern
Im Schnitt lĂ€sst ein Wiesngast nach Angaben der Landeshauptstadt MĂŒnchen rund 90 Euro auf dem Oktoberfest. Zusammen mit weiteren Ausgaben etwa fĂŒr Ăbernachtungen habe der gesamte Wirtschaftswert des bekanntesten Volksfestes der Welt im vergangenen Jahr geschĂ€tzte 1,48 Milliarden Euro betragen.
Mehr als 75 Prozent der Besucher kommen nach Zahlen der Stadt aus Bayern, gut 40 Prozent wohnen direkt in der Landeshauptstadt. Nicht einmal 4 Prozent reisen aus dem Rest Deutschlands an. Rund 20 Prozent sind internationale GĂ€ste.
Die Wiesn startet in etwas mehr als 100 Tagen am 20. September und geht bis zum 5. Oktober. Das Bier wird wieder teurer: Zwischen 14,50 und 15,80 Euro soll die MaĂ in diesem Jahr kosten, wie die Stadt MĂŒnchen mitteilte. Das sind im Schnitt rund 3,5 Prozent mehr als 2024.
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