SchĂŒsse in Graz: Auch PlĂ€ne fĂŒr Sprengstoffanschlag gefunden
11.06.2025 - 13:37:11 | dpa.deAm Wohnort des AmoklĂ€ufers von Graz sind neben einer nicht funktionstĂŒchtigen Rohrbombe auch PlĂ€ne fĂŒr einen Sprengstoffanschlag gefunden worden. Diese PlĂ€ne seien offenbar verworfen worden, teilte die österreichische Polizei am Mittwoch mit.
Der 21-jĂ€hrige Ăsterreicher hatte am Dienstag in seinem ehemaligen Gymnasium zehn Menschen getötet und Suizid verĂŒbt. Am Tatort wurden eine Schrotflinte und eine Faustfeuerwaffe gefunden. Aus seinen Abschiedsnachrichten ging kein Motiv hervor.
Der junge Mann lebte zusammen mit seiner Mutter, hieĂ es von der Polizei. Sein Vater lebte getrennt von ihm und der Mutter.
Tote und Verletzte aus vier Nationen
Die Polizei aktualisierte auch ihre Angaben zu den Opfern des Amoklaufes. Demnach starben sechs MĂ€dchen und drei Jungen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren vor Ort. ZunĂ€chst hatte die Polizei von 15- bis 17-JĂ€hrigen gesprochen. Unter den Toten war ein Pole, die anderen waren österreichische StaatsbĂŒrger. Eine schwer verletzte Lehrerin starb im Krankenhaus.
Elf Verletzte werden weiterhin in Kliniken in Graz betreut. Sie sind zwischen 15 und 26 Jahre alt. Acht Verletzte stammen aus Ăsterreich, zwei aus RumĂ€nien, und eine Person stammt aus dem Iran.
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