Erdbeben, StÀrke

Erdbeben der StÀrke 4,4 unweit von Supervulkan bei Neapel

13.03.2025 - 07:49:25 | dpa.de

Erneut wird die Gegend in der NĂ€he von Neapel von mehreren Erdbeben erschĂŒttert. Menschen laufen verĂ€ngstigt auf die Straßen. Eine Person wird verletzt.

Aus SicherheitsgrĂŒnden mĂŒssen die Schulen in dem Gebiet geschlossen bleiben. - Foto: Antonio Balasco/LPS via ZUMA Press Wire/dpa

Das Gebiet rund um die sĂŒditalienische Großstadt Neapel ist von einem starken Erdbeben erschĂŒttert worden. Das Nationale Institut fĂŒr Geophysik und Vulkanologie (INGV) gab die StĂ€rke mit 4,4 an und verortete das Epizentrum in den PhlegrĂ€ischen Feldern, einem Supervulkan. Eine Person wurde nach Angaben der Behörden beim Einsturz eines Dachbodens verletzt. 

Das Erdbeben wurde gegen 1.25 Uhr registriert. Es folgte nach INGV-Angaben ein weiterer Erdstoß der StĂ€rke 1,6 um 1.40 Uhr, danach gab es vier weitere Nachbeben. Die ErschĂŒtterung war besonders in den Ortschaften rund um die PhlegrĂ€ischen Felder deutlich zu spĂŒren. Viele Menschen hĂ€tten ihre HĂ€user verĂ€ngstigt verlassen und seien auf die Straße gelaufen, berichteten Medien.

Vor allem die StĂ€dte Pozzuoli und Bacoli sowie die neapolitanischen Bezirke Fuorigrotta und Bagnoli waren von dem Erdbeben betroffen. In Bagnoli stĂŒrzte ein Dachboden ein. Die Feuerwehr konnte eine Frau lebend aus den TrĂŒmmern bergen. TrĂŒmmer stĂŒrzten von den HĂ€usern und fielen auf die Straßen, in HĂ€usern gab es Risse und Fassadenteile stĂŒrzten herab.

GrĂ¶ĂŸere SchĂ€den und weitere Verletzte wurden zunĂ€chst nicht gemeldet. Dennoch sollen vorsichtshalber am Donnerstag in der betroffenen Gegend die Schulen geschlossen bleiben. Zahlreiche Menschen mussten die restliche Nacht in verschiedenen NotunterkĂŒnften verbringen. Dort kam es Medienberichten zufolge teils zu chaotischen Szenen mit verĂ€rgerten BĂŒrgern. 

Die PhlegrĂ€ischen Felder, ein Gebiet mit hoher vulkanischer AktivitĂ€t, werden seit geraumer Zeit von Erdbeben heimgesucht. Meistens sind es kaum spĂŒrbare ErschĂŒtterungen. Seit elf Jahren gilt fĂŒr das Gebiet die Alarmstufe Gelb, die zur Vorsicht aufruft. Das jĂŒngste Erdbeben hatte dieselbe StĂ€rke wie ein Erdbeben im vergangenen Mai. Es war damals das stĂ€rkste Erdbeben seit rund 40 Jahren.

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