Deutschland, Unwetter

Erneute Gewitter in Sachsen und im SĂŒden erwartet

Veröffentlicht: 15.07.2026 um 02:40 Uhr, dpa.de

Bereits am Dienstag hat es teils ordentlich gewittert im Land. Zum Abend hin rechnet der Deutsche Wetterdienst heute mit erneutem Unwetterpotenzial.

Bei Erlangen musste bereits am Dienstagabend auf dieser Straße der Verkehr umgeleitet werden, nachdem im Zuge eines Unwetters BĂ€ume umgestĂŒrzt sind.  - Bild: Bernd MĂ€rz/Fotoreportextremwetter.tv/dpa
Bei Erlangen musste bereits am Dienstagabend auf dieser Straße der Verkehr umgeleitet werden, nachdem im Zuge eines Unwetters BĂ€ume umgestĂŒrzt sind. - Bild: Bernd MĂ€rz/Fotoreportextremwetter.tv/dpa

In Deutschland könnte es im Laufe des Tages erneut krĂ€ftig gewittern. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet in seiner aktuellen Vorhersage damit, dass es heute FrĂŒh in Sachsen und im SĂŒden des Landes gewittrige RegenfĂ€lle mit Starkregengefahr geben wird. Örtlich sind demnach auch Unwetter möglich.

Bis in die Vormittagsstunden könnte es laut DWD am Erzgebirge und in der Oberlausitz sowie von Oberschwaben bis in den SĂŒden Oberbayerns gewittrige RegenfĂ€lle geben. Dabei ist Starkregen zwischen 20 und 35 Liter pro Quadratmeter binnen kurzer Zeit möglich. Vereinzelt könne es auch extremen Starkregen mit mehr als 40 Liter pro Quadratmeter geben, hieß es. 

Die gewittrigen RegenfĂ€lle im SĂŒden und Sachsen sollen laut DWD dann aber bis zum Mittag nachlassen. Ab dem Nachmittag sind dann vor allem in der SĂŒdhĂ€lfte wieder einzelne krĂ€ftige Gewitter möglich. Örtlich besteht Unwettergefahr durch heftigen Starkregen, Hagel und orkanartige Böen. Im ĂŒbrigen Bundesgebiet soll es weitgehend trocken bleiben.

Es bleibt warm

Die Höchsttemperaturen liegen demnach heute bei 27 bis 32 Grad. KĂŒhler wird es dagegen an den Nord- und OstseekĂŒsten. In der Nacht zum Donnerstag wird dann im SĂŒden mit langsam abklingende Gewittern gerechnet und im Osten mit aufkommenden schauerartigen Regen. Ansonsten bleibt es oft klar und trocken. Die Tiefsttemperaturen liegen bei 20 bis 14 Grad.

Bereits am Dienstagabend war es in Teilen Bayerns zu Gewittern gekommen. Unter anderem im Raum NĂŒrnberg gab es mehrere EinsĂ€tze, bei Erlangen stĂŒrzten mehrere BĂ€ume um. Zuvor waren schwere Unwetter unter anderem ĂŒber Teile von Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern hinweggezogen. Im Landkreis Verden bei Bremen wurden bei einem Scheunenbrand nach einem Blitzeinschlag fĂŒnf Menschen leicht verletzt.

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