Oktoberfest, Bayern

«O'zapft is» - 190. Münchner Oktoberfest gestartet

Veröffentlicht am: 20.09.2025 um 12:13 Uhr | dpa.de

Es geht los: Auf der Münchner Theresienwiese hat das Oktoberfest begonnen.

  • Bayerns Ministerpräsident Söder (l.) und Münchens OB Reiter (r.) stoßen mit ihren Ehefrauen auf eine friedliche Wiesn an. - Bild: Peter Kneffel/dpa
    Bayerns Ministerpräsident Söder (l.) und Münchens OB Reiter (r.) stoßen mit ihren Ehefrauen auf eine friedliche Wiesn an. - Bild: Peter Kneffel/dpa
  • Hochsommerliche Temperaturen auf der Wiesn - da gewährten Schirme zumindest ein wenig Schatten. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
    Hochsommerliche Temperaturen auf der Wiesn - da gewährten Schirme zumindest ein wenig Schatten. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Bayerns Ministerpräsident Söder (l.) und Münchens OB Reiter (r.) stoßen mit ihren Ehefrauen auf eine friedliche Wiesn an. - Bild: Peter Kneffel/dpa Hochsommerliche Temperaturen auf der Wiesn - da gewährten Schirme zumindest ein wenig Schatten. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

«O'zapft is!» In München hat das 190. Oktoberfest begonnen. Mit zwei Schlägen zapfte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) das erste Fass an und eröffnete mit dem berühmten Ruf das wohl größte Volksfest der Welt. Die erste Maß Bier ging, wie das seit Jahrzehnten beim Wiesn-Anstich üblich ist, an den bayerischen Ministerpräsidenten. Markus Söder (CSU) stieß mit Reiter an. 

Söder sagte kurz vor dem Anstich, das Oktoberfest sei eine Auszeit in krisenhaften Zeiten. Es herrsche «Lebensfreude pur». 

16 Tage lang, bis zum 5. Oktober, werden Besucher aus München, dem Umland, Deutschland und der ganzen Welt erwartet, um in den großen Bierzelten zu feiern, Riesenrad oder Wilde Maus zu fahren. Mehr als sechs Millionen sind es üblicherweise pro Jahr. Der Rekord liegt bei über sieben Millionen. 

Über drei Stunden warten auf das erste Bier

Die Ersten hatten schon in den frühen Morgenstunden, noch im Dunkeln, an den Zäunen rund um die Wiesn ausgeharrt und auf den Einlass um 9.00 Uhr gewartet, um einen Tisch in einem der Bierzelte zu ergattern. Dort warteten sie dann drei weitere Stunden auf die erste Maß Bier. 

Zum Anstich zeigte sich das Wetter, wie so oft zur Wiesn, von seiner besten Seite: blauer Himmel und Temperaturen von bis zu 30 Grad. «Da könnten Bier und Schweiß um die Wette fließen», hatte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gesagt. Auch am Sonntag soll es freundlich bleiben. 

Die Behörden haben das Sicherheitskonzept für die Wiesn in diesem Jahr noch einmal etwas verschärft, das Messerverbot wurde vom Festgelände auf das Umfeld ausgeweitet. Ansonsten bleibt alles wie gehabt: Es gibt Einlasskontrollen, große Taschen sind verboten - und das Kiffen ohnehin.

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