Eurojackpot, Kreis Mettmann

Eurojackpot: 35-Jähriger gewinnt 120 Millionen Euro

Veröffentlicht am: 14.10.2026 um 11:43 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Ein 35-Jähriger aus dem Kreis Mettmann hatte zunächst keinen Tipp geplant und setzte dann 36,80 Euro ein. Der Online-Anbieter Lotto24 erreichte ihn telefonisch und kündigte eine Überweisung des Höchstgewinns an.

Die entscheidenden Zahlen des Tipps

  • Der Gewinner setzte auf die Zahlen 11, 17, 20, 22 und 35.
  • Als Eurozahlen wurden 4 und 8 gezogen.
  • Die Gewinnwahrscheinlichkeit beim Eurojackpot beträgt 1 zu 140 Millionen.
Mehr geht nicht beim Eurojackpot: Der 120-Millionen-Topf wurde geknackt. (Archivbild) - Bild: Oliver Berg/dpa
Mehr geht nicht beim Eurojackpot: Der 120-Millionen-Topf wurde geknackt. (Archivbild) - Bild: Oliver Berg/dpa

35-Jähriger aus Mettmann gewinnt 120 Millionen Euro

Der Gewinner des Rekord-Eurojackpots von 120 Millionen Euro ist gefunden: Ein 35-Jähriger aus dem Kreis Mettmann bei Düsseldorf soll das Geld bald auf sein Girokonto überwiesen bekommen. Ein Sprecher des Online-Anbieters Lotto24 sagte, der Mann sei am Dienstagabend telefonisch über den außergewöhnlichen Gewinn informiert worden.

Gewinnmitteilung kam zuerst per App

Zuvor hatte der Mann bereits eine Mitteilung über seine App erhalten. Am Telefon sei er von dem Gewinn überwältigt und völlig sprachlos gewesen, berichtete der Sprecher.

Der 35-Jährige habe in den vergangenen Jahren immer wieder Eurojackpot-Tipps abgegeben, jedoch nicht regelmäßig gespielt. Für die Ziehung am Dienstag habe er zunächst keinen Tippschein abgeben wollen.

Kurzfristige Entscheidung bringt Höchstgewinn

Er änderte seine Meinung und investierte noch 36,80 Euro in einen Tippschein. In einem Feld wählte er die Zahlen 11, 17, 20, 22 und 35 sowie die Eurozahlen 4 und 8.

Mit dieser Kombination gewann er 120 Millionen Euro. Der Betrag ist der höchstmögliche Eurojackpot-Gewinn für Lotteriespieler in Deutschland, weil der Jackpot bei 120 Millionen Euro gedeckelt ist.

Gewinnchance liegt bei 1 zu 140 Millionen

Die Gewinnwahrscheinlichkeit beim Eurojackpot beträgt 1 zu 140 Millionen. Der Jackpot war zuvor über mehrere Ziehungen hinweg angewachsen, bevor die Gewinnzahlen am Dienstag erstmals wieder vollständig getroffen wurden.

Der Eurojackpot ist auf einen Höchstbetrag von 120 Millionen Euro begrenzt. Wird die erste Gewinnklasse bei einer Ziehung nicht getroffen, steigt die Summe bis zu dieser Obergrenze; darüber hinausgehende Beträge fließen in die zweite Gewinnklasse.

Für den Gewinner aus dem Kreis Mettmann bedeutet der Treffer den maximal möglichen Eurojackpot-Gewinn in Deutschland. Der Betrag ergibt sich aus der Kombination von fünf richtigen Zahlen aus 50 und zwei Eurozahlen aus 12. Die Gewinnchance für diese Kombination liegt bei 1 zu 140 Millionen.

Was der Gewinn praktisch bedeutet

Der Fall zeigt zugleich die besondere Fallhöhe von Lotteriegewinnen: Der 35-Jährige hatte nach Angaben des Anbieters zunächst keinen Tippschein abgeben wollen und investierte kurzfristig 36,80 Euro. Nun soll die Auszahlung unkompliziert auf sein Girokonto erfolgen.

Mit dem geknackten Jackpot beginnt für die nächste Ziehung eine neue Jackpot-Phase. Der Höchstbetrag ist ausgeschüttet; die weitere Entwicklung hängt davon ab, ob bei kommenden Ziehungen ein Hauptgewinn erzielt wird. Für Verbraucher bleibt die statistische Größenordnung unverändert: Auch gelegentliches Spielen verändert die extrem geringe Gewinnwahrscheinlichkeit nicht.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

WDR: „Eurojackpot geknackt : 120 Millionen Euro gehen nach Mettmann“ (13.10.2026)

Der Beitrag bestätigt den Gewinn für einen 35-jährigen Spieler aus dem Kreis Mettmann und nennt die gezogenen Zahlen. Zusätzlich ordnet er die sieben Gewinner der zweiten Gewinnklasse sowie die Jackpot-Regelung ein.

ntv: „Deutscher Rekord eingestellt: Eurojackpot mit 120 Millionen Euro geht nach NRW“ (13.10.2026)

Der Artikel bestätigt den Höchstgewinn und stellt die Rekordserie deutscher Eurojackpot-Gewinne heraus. Anders als die Meldung konzentriert er sich stärker auf die Lotteriegeschichte und die Verteilung der Gewinne in der zweiten Klasse.

Beide Beiträge stimmen beim Gewinnort, der Summe und den Zahlen überein. Unterschiede ergeben sich vor allem bei der Gewichtung von Vorgeschichte, weiteren Gewinnern und den Regeln für die nächste Ziehung.

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