UnfÀlle, FlugausfÀlle

Viele UnfÀlle und FlugausfÀlle wegen Glatteises

15.01.2025 - 09:46:54 | dpa.de

Frost hat am Morgen in Teilen Deutschlands fĂŒr erhebliche Verkehrsprobleme gesorgt - allein in Baden-WĂŒrttemberg wurden ĂŒber 1.000 UnfĂ€lle gemeldet. In Bayern starben mindestens zwei Menschen.

  • FahrrĂ€der und Autos fahren am Morgen durch den Nebel. - Foto: Federico Gambarini/dpa
  • In Teilen Deutschlands waren die Straßen spiegelglatt. - Foto: Bernd WĂŒstneck/dpa
  • Ein Kleinwagen ist bei StraßenglĂ€tte im westlichen Sauerland in einen Graben gerutscht. - Foto: Markus KlĂŒmper/dpa
  • Ein Bus krachte in Sommerhausen in einen Torbogen. - Foto: Pascal H./NEWS5/dpa
  • Bei einer Serie von UnfĂ€llen auf eisglatter Straße ist auf der Autobahn 3 bei Regensburg mindestens ein Mensch gestorben. - Foto: Sebastian Pieknik/NEWS5/dpa
FahrrĂ€der und Autos fahren am Morgen durch den Nebel.  - Foto: Federico Gambarini/dpa In Teilen Deutschlands waren die Straßen spiegelglatt.  - Foto: Bernd WĂŒstneck/dpa Ein Kleinwagen ist bei StraßenglĂ€tte im westlichen Sauerland in einen Graben gerutscht. - Foto: Markus KlĂŒmper/dpa Ein Bus krachte in Sommerhausen in einen Torbogen.  - Foto: Pascal H./NEWS5/dpa Bei einer Serie von UnfĂ€llen auf eisglatter Straße ist auf der Autobahn 3 bei Regensburg mindestens ein Mensch gestorben.  - Foto: Sebastian Pieknik/NEWS5/dpa

Teils spiegelglatte Straßen haben in SĂŒddeutschland zu zahlreichen UnfĂ€llen gefĂŒhrt. Allein in Baden-WĂŒrttemberg wurden mehr als 1.000 UnfĂ€lle gezĂ€hlt. Mehrere Menschen wurden nach Angaben der Polizei verletzt. In Bayern gab es Tote.

Autofahrer sollten weiterhin langsam und vorausschauend fahren und nicht plötzlich bremsen. «Das sind Bedingungen, die verzeihen einem einfach weniger», sagte ein Sprecher des PolizeiprÀsidiums in Aalen. 

In Bayern sind bei UnfĂ€llen am frĂŒhen Morgen mindestens zwei Menschen gestorben. Mehrere Autobahnen wurden gesperrt. Auf der Autobahn 92 in Niederbayern starb ein Mann, der mit seinem Auto in einen querstehenden Lastwagen gekracht war. Mindestens ein weiterer Mensch wurde bei einer Serie von UnfĂ€llen auf der A3 bei Regensburg tödlich verletzt. 

Der Deutsche Wetterdienst sprach von Blitzeis. Vor allem im Norden und Osten Bayerns ereigneten sich viele UnfÀlle, mancherorts fiel die Schule aus.

Im unterfrĂ€nkischen Sommerhausen prallte ein Linienbus bei StraßenglĂ€tte am Morgen gegen einen Torbogen. Sieben Menschen wurden verletzt, eine Frau davon schwer. Die Unfallursache war zunĂ€chst unklar. Ein SachverstĂ€ndiger soll klĂ€ren, ob es ein technisches Problem mit dem Fahrzeug gab oder ein anderer Grund fĂŒr den Unfall infrage kommt. 

Bei einer Massenkarambolage in Baden-WĂŒrttemberg auf der B27 in Hechingen nahe TĂŒbingen fuhren mehr als zwei Dutzend Autos aufeinander, zwei Menschen wurden leicht verletzt. «Ich habe so etwas noch nie selbst erlebt», sagte ein Polizeisprecher. «Der Regen ist auf der Windschutzscheibe sofort gefroren.» Auf der A8 bei Pforzheim staute sich der Verkehr zeitweise auf einer LĂ€nge von 18 Kilometern - Grund war ein Glatteisunfall, bei dem drei Lkw und vier Pkw ineinander fuhren. Dabei wurde ein Mensch verletzt.

VerspÀtungen am Flughafen Stuttgart

Gefrierender Regen hat am Morgen den Betrieb am Stuttgarter Flughafen beeintrĂ€chtigt. Zeitweise war der Flugbetrieb ausgesetzt worden, da der Winterdienst auf der Landebahn im Einsatz war. Das hatte Folgen fĂŒr die Starts, hier gab es einer Sprecherin zufolge große VerspĂ€tungen. Zwei Maschinen, die in Stuttgart landen wollten, seien auf andere FlughĂ€fen ausgewichen. Eine landete in NĂŒrnberg und eine am Baden-Airport bei Karlsruhe. 

In der Nacht sowie am frĂŒhen Morgen rutschten Autos auch im Sauerland in NRW, etwa in andere parkende Wagen oder auch mal gegen eine Laterne, wie ein Sprecher der Polizei berichtete. Besonders hohe SchĂ€den oder Verletzte habe es hier aber bislang nicht gegeben. 

Laut DWD war am Morgen von der Mitte bis in den SĂŒden Deutschlands mit glatten Straßen zu rechnen, fĂŒr Teile Sachsens galt zeitweise eine amtliche Unwetterwarnung. FußgĂ€nger, Auto- und Fahrradfahrer sollten laut DWD achtsam sein, nicht notwendige Aufenthalte im Freien sollten gegebenenfalls vermieden werden. Es könne zu Straßensperrungen und erheblichen BeeintrĂ€chtigungen auf allen Verkehrswegen kommen.

Entspannung im Tagesverlauf

Grund fĂŒr das Glatteis ist eine seit wenigen Tagen von Norden her aufziehende Warmfront, die Regen und SprĂŒhregen mit sich bringt. FĂ€llt dieser auf kalte Böden, kann er gefrieren und eine Glatteisschicht bilden. 

Im Laufe des Mittwochs dĂŒrfte sich die Wetterlage laut DWD dank eines verstĂ€rkten Hochdruckeinflusses allmĂ€hlich entspannen. Bis zum Mittag soll die GlĂ€ttegefahr abnehmen.

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