Spanien, Fest (Kultur)

FĂŒnf Verletzte bei umstrittener Stierhatz in Pamplona

Veröffentlicht: 07.07.2026 um 08:56 Uhr, dpa.de

Adrenalin pur und verletzte Teilnehmer, dazu vehemente Proteste: Wieder riskieren Menschen beim San-Fermín-Fest in Pamplona ihr Leben. Kritiker sprechen von einer «mittelalterlichen Tortur».

  • Die Stierhatzen im nordspanischen Pamplona sind schnell und gefĂ€hrlich. Beim ersten von acht LĂ€ufen gab es zum GlĂŒck nur Leichtverletzte. Die Bullen aber sterben am spĂ€ten Nachmittag in der Stierkampfarena. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa
    Die Stierhatzen im nordspanischen Pamplona sind schnell und gefĂ€hrlich. Beim ersten von acht LĂ€ufen gab es zum GlĂŒck nur Leichtverletzte. Die Bullen aber sterben am spĂ€ten Nachmittag in der Stierkampfarena. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa
  • GefĂ€hrlich wird es immer, wenn es bei der wilden Hatz zu StĂŒrzen kommt und die Stiere ungewollt auf am Boden liegende Menschen trampeln. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa
    GefĂ€hrlich wird es immer, wenn es bei der wilden Hatz zu StĂŒrzen kommt und die Stiere ungewollt auf am Boden liegende Menschen trampeln. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa
  • Die meisten Verletzten bei den Stierhatzen in Pamplona erleiden Prellungen oder GehirnerschĂŒtterungen. LebensgefĂ€hrliche Verletzungen durch die langen spitzen Hörner der Kampfstiere sind seltener. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa
    Die meisten Verletzten bei den Stierhatzen in Pamplona erleiden Prellungen oder GehirnerschĂŒtterungen. LebensgefĂ€hrliche Verletzungen durch die langen spitzen Hörner der Kampfstiere sind seltener. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa
  • TierschĂŒtzer protestieren jedes Jahr mit spektakulĂ€ren Aktionen gegen die Stierhatzen im nordspanischen Pamplona. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa
    TierschĂŒtzer protestieren jedes Jahr mit spektakulĂ€ren Aktionen gegen die Stierhatzen im nordspanischen Pamplona. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa
  • Die Stiere, die am Morgen wĂ€hrend des San-FermĂ­n-Festes im nodspanischen Pamplona durch die Altstadt getrieben werden, sterben am spĂ€ten Nachmittag in der Stierkampfarena. (Archiv-Bild) - Bild: Miguel Oses/AP/dpa
    Die Stiere, die am Morgen wÀhrend des San-Fermín-Festes im nodspanischen Pamplona durch die Altstadt getrieben werden, sterben am spÀten Nachmittag in der Stierkampfarena. (Archiv-Bild) - Bild: Miguel Oses/AP/dpa
  • Jedes Jahr lockt das San-FermĂ­n-Fest mit den umstrittenen Stierhatzen Hunderttausende Besucher nach Pamplona im Norden Spaniens. - Bild: Eduardo Sanz/EUROPA PRESS/dpa
    Jedes Jahr lockt das San-FermĂ­n-Fest mit den umstrittenen Stierhatzen Hunderttausende Besucher nach Pamplona im Norden Spaniens. - Bild: Eduardo Sanz/EUROPA PRESS/dpa
Die Stierhatzen im nordspanischen Pamplona sind schnell und gefĂ€hrlich. Beim ersten von acht LĂ€ufen gab es zum GlĂŒck nur Leichtverletzte. Die Bullen aber sterben am spĂ€ten Nachmittag in der Stierkampfarena. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa GefĂ€hrlich wird es immer, wenn es bei der wilden Hatz zu StĂŒrzen kommt und die Stiere ungewollt auf am Boden liegende Menschen trampeln. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa Die meisten Verletzten bei den Stierhatzen in Pamplona erleiden Prellungen oder GehirnerschĂŒtterungen. LebensgefĂ€hrliche Verletzungen durch die langen spitzen Hörner der Kampfstiere sind seltener. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa TierschĂŒtzer protestieren jedes Jahr mit spektakulĂ€ren Aktionen gegen die Stierhatzen im nordspanischen Pamplona. - Bild: Miguel Oses/AP/dpa Die Stiere, die am Morgen wĂ€hrend des San-FermĂ­n-Festes im nodspanischen Pamplona durch die Altstadt getrieben werden, sterben am spĂ€ten Nachmittag in der Stierkampfarena. (Archiv-Bild) - Bild: Miguel Oses/AP/dpa Jedes Jahr lockt das San-FermĂ­n-Fest mit den umstrittenen Stierhatzen Hunderttausende Besucher nach Pamplona im Norden Spaniens. - Bild: Eduardo Sanz/EUROPA PRESS/dpa

Die erste Stierhatz des diesjĂ€hrigen San-FermĂ­n-Festes in Pamplona im Norden Spaniens ist mit fĂŒnf verletzten LĂ€ufern relativ glimpflich verlaufen. Sie hĂ€tten vor allem Prellungen erlitten, schwere Verletzungen durch die spitzen langen Hörner der Bullen habe es nicht gegeben, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE von der ebenso berĂŒhmten wie umstrittenen Veranstaltung. Drei Menschen hĂ€tten in KrankenhĂ€user gebracht werden mĂŒssen. 

Das Fest zu Ehren des Stadtheiligen San FermĂ­n hatte am Vortag begonnen und endet nĂ€chsten Dienstag. TĂ€glich werden am Morgen sechs zum Teil ĂŒber 600 Kilogramm schwere Kampfbullen und auch mehrere zahme Leitochsen durch die engen Gassen der Altstadt fĂŒr die StierkĂ€mpfe am spĂ€ten Nachmittag bis in die Arena gejagt. Bei den Mutproben der vorwiegend jungen MĂ€nner ĂŒber die rund 825 Meter lange Strecke werden jedes Jahr Dutzende LĂ€ufer verletzt. Seit 1924 gab es 16 Todesopfer, das letzte 2009.

Auch dieses Jahr protestierten Tierschutzgruppen gegen die traditionsreiche Veranstaltung, die bereits seit 1591 stattfindet, inzwischen aber auch in Spanien umstritten ist. TierschĂŒtzer protestieren seit Jahren gegen das Stiertreiben. Sie sprechen unter anderem von «mittelalterlicher Tortur». Trotzdem lockt das Fest weiter Tausende Besucher aus aller Welt an, die vor allem aus Europa, Australien, Asien und den USA kommen.

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