ICE 596 verpasst Halt in Fulda und stoppt in Hünfeld
Veröffentlicht am: 19.10.2026 um 01:18 Uhr | dpa, AD HOC NEWSICE 596 fährt bis Hünfeld weiter
- Der Lokführer des ICE 596 verpasste am Sonntagnachmittag den planmäßigen Halt in Fulda.
- Der Zug hielt stattdessen im rund 18 Kilometer entfernten Hünfeld.
- Die Türen der Wagen der 1. Klasse blieben dort wegen der Zuglänge geschlossen.
- Die Fahrt sollte von Frankfurt über Fulda bis nach Berlin führen.
ICE 596 verpasst Halt in Fulda
Der Lokführer eines voll besetzten ICE hat auf dem Weg von Frankfurt/Main nach Berlin den planmäßigen Halt in Fulda versehentlich ausgelassen. Der ICE 596 hielt stattdessen im rund 18 Kilometer entfernten Hünfeld, von wo aus Fulda-Reisende mit einem Regionalzug zurückfahren mussten.
Verspäteter Start in Frankfurt
Der Zug sollte planmäßig um 16.15 Uhr in Frankfurt starten und über Fulda, Eisenach, Erfurt, Leipzig und Wittenberg nach Berlin fahren. Weil mehrere Wagen überfüllt waren, forderte das Zugpersonal die Fahrgäste auf, sich in den vorderen Wagen zu verteilen; dadurch fuhr der ICE mit rund 15 Minuten Verspätung ab.
Anzeige | trading-house Börsenakademie
Kostenlose Trading-Webinare für Privatanleger
Live lernen, live fragen. Erfahrene Trader zeigen Dir ihre Strategien beim Handel mit Aktien, Indizes und Rohstoffen in Echtzeit und beantworten Deine Fragen direkt - zum Beispiel, wie Du Nachrichten wie diese für Deine Entscheidungen an der Börse richtig einordnest. 100 % kostenlos, live und interaktiv, jeden Mittwoch um 15:15 Uhr, von der trading-house Börsenakademie, die Privatanleger seit 28 Jahren ausbildet.
Fahrgäste steigen in Hünfeld aus
Eine Schaffnerin informierte die Reisenden per Durchsage darüber, dass sie den Lokführer nicht mehr rechtzeitig auf den notwendigen Halt habe hinweisen können. Weil der Fernzug für den Bahnsteig in Hünfeld zu lang war, wurden die Türen der Wagen der 1. Klasse dort nicht geöffnet.
Bahn bittet um Entschuldigung
Ein Sprecher der Deutschen Bahn bat die betroffenen Fahrgäste um Entschuldigung. Er wies darauf hin, dass sie im Rahmen der Fahrgastrechte eine Entschädigung beantragen können.
Es ist nicht das erste Mal, dass ein ICE einen vorgesehenen Halt auslässt. In den vergangenen Jahren fuhren Züge mehrfach ohne den geplanten Halt durch Wolfsburg.
Der Vorfall zeigt mehrere typische Belastungen im Fernverkehr zugleich: Der ICE 596 war bereits vor der Abfahrt in Frankfurt überfüllt und startete mit rund 15 Minuten Verspätung. Der verpasste Halt in Fulda verschärfte die Situation für Reisende, die auf den planmäßigen Zustieg oder Ausstieg dort angewiesen waren.
Hünfeld konnte nur als außerplanmäßiger Ersatzhalt dienen. Die Entfernung von etwa 18 Kilometern machte für die betroffenen Fahrgäste eine zusätzliche Fahrt mit einem Regionalzug erforderlich. Dass die Türen der Wagen der 1. Klasse wegen der Zuglänge geschlossen blieben, verdeutlichte zugleich, dass der Halt nicht für diesen Fernzug vorgesehen war.
Folgen für die Fahrgäste
Für Reisende bedeutete der Fehler nicht nur einen Zeitverlust, sondern auch eine komplizierte Weiterfahrt. Die Bahn verwies auf die Möglichkeit, im Rahmen der Fahrgastrechte eine Entschädigung zu beantragen. Entscheidend dürfte dabei die konkrete Verspätung am Zielort und der Verlauf der gesamten Reise sein.
Der Fall reiht sich in frühere Situationen ein, in denen ICE-Züge planmäßige Halte ausließen. Für die betroffenen Regionen sind solche Ausfälle besonders folgenreich, weil Fernverkehrsverbindungen oft nur in größeren Abständen verkehren und Ersatzverbindungen nicht immer unmittelbar bereitstehen.
ntv: „ICE-Lockführer verpasst Halt und rauscht mit voll besetztem Zug an Fulda vorbei“ (18.10.2026)
Der Artikel bestätigt den verpassten Halt des ICE 596 und die Weiterfahrt nach Hünfeld. Im Mittelpunkt stehen die überfüllte Abfahrt, die rund 15-minütige Verspätung und die Rückfahrt der Fulda-Reisenden mit einem Regionalzug.
