Bayern, Deutschland

BÀren-Entwarnung im AllgÀu: Spuren stammen von Dachs

Veröffentlicht am: 27.07.2026 um 20:28 Uhr | dpa.de

Im AllgÀu wurde vermeintlicher BÀrenkot gefunden. Doch die Laboranalyse ergab nun: Es war ein deutlich kleineres Tier.

Der Kot des Dachses Àhnelt in manchen FÀllen denen von BÀren. (Symbolbild)   - Bild: Patrick Pleul/dpa
Der Kot des Dachses Àhnelt in manchen FÀllen denen von BÀren. (Symbolbild) - Bild: Patrick Pleul/dpa

Nach Meldungen ĂŒber einen im AllgĂ€u vermuteten BĂ€ren hat das bayerische Landesamt fĂŒr Umwelt Entwarnung gegeben: Laut genetischer Analyse des vermeintlichen BĂ€renkots stammte die Hinterlassenschaft in Wahrheit von einem Dachs. Das hat die Laboruntersuchung im Senckenberg-Instiutut ergeben, wie die Behörde mitteilte. Da Dachse zum Teil Ă€hnliche Dinge fressen wie BĂ€ren, kann der Kot demnach in EinzelfĂ€llen den Ausscheidungen eines BĂ€ren Ă€hneln. 

Die Spur - beziehungsweise der Kot - war am vergangenen Dienstag (21. Juli) im SĂŒden des Kreises OberallgĂ€u entdeckt worden. Das Senckenberg-Institut im hessischen Gelnhausen ist auf Wildtiergenetik spezialisiert. Zuletzt war im FrĂŒhjahr 2023 ein BraunbĂ€r im AllgĂ€u unterwegs gewesen.

BraunbĂ€ren wandern von Österreich nach Bayern weiter

Auch in Österreich werden immer wieder BĂ€ren nachgewiesen, zuletzt hatten Tiroler Bauern unweit der bayerischen Grenze im Gemeindegebiet von Thiersee einen BĂ€ren gesichtet. Die Tiere wandern mutmaßlich aus den italienischen Alpen ein, wo ein Wiederansiedlungsprojekt lĂ€uft.

Gelegentlich ĂŒber die Landesgrenze kommende BĂ€ren beschĂ€ftigen die Gemeinden in den bayerischen Alpen seit mittlerweile zwanzig Jahren. Im Trentino in Italien leben mindestens etwa 100 BĂ€ren. In den vergangenen Jahren kam es dort auch zu Angriffen auf Menschen - im FrĂŒhjahr 2023 verletzte ein BĂ€r einen Jogger tödlich.

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