SchĂŒsse in Christiania - Mann getötet
27.08.2023 - 11:13:22 | dpa.de
In der Kopenhagener Freistadt Christiania sind SchĂŒsse gefallen - ein Mann wurde am Samstagabend getötet, vier weitere Menschen wurden verletzt. Zwei maskierte MĂ€nner hĂ€tten am Samstagabend in der als Drogengasse bekannten Pusher Street geschossen, meldete die dĂ€nische Nachrichtenagentur Ritzau.
Ein 30-jÀhriger Mann starb an seinen Verletzungen. Er soll dem Rockermilieu zugerechnet werden - die Polizei machte dazu zunÀchst keine Angaben. Die TÀter flohen.
Die Ermittler gehen davon aus, dass es die TĂ€ter gezielt auf den 30-JĂ€hrigen abgesehen hatten. Die beiden Angreifer hĂ€tten schon vor Betreten des GebĂ€udes angefangen zu schieĂen und dabei die anderen Menschen getroffen, teilte die Polizei am Sonntagnachmittag mit. Sie ermittelt gegen einen 18-JĂ€hrigen wegen Mordes und versuchten Mordes, seine genaue Verwicklung in den Fall blieb zunĂ€chst unklar.
Die autonome Freistadt Christiania ist ĂŒber 50 Jahre alt und zĂ€hlt neben dem Hafen Nyhavn und der Statue der Kleinen Meerjungfrau zu den groĂen Touristenmagneten von Kopenhagen. Allerdings sorgt die KriminalitĂ€t dort auch fĂŒr Proteste.
Anfang August hatten Einwohner aus Protest gegen kriminelle Gangs die EingĂ€nge zur berĂŒchtigten Drogengasse der alternativen Wohnsiedlung blockiert. Sie protestierten gegen eine Reihe von Gewalttaten und formulierten die Hoffnung, Christiania von der «Tyrannei der Banden und Rocker» zu befreien. «Die organisierte KriminalitĂ€t saugt die Energie aus all den positiven Dingen, die wir in Christiania gerne wollen», kritisierten sie in einem Statement.
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