SCHWABEN, Bayern

LKA ĂŒbernimmt Ermittlungen nach Explosion in Augsburg

Veröffentlicht am: 03.09.2026 um 12:48 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Nach der Explosion im Augsburger Bahnhofsviertel ĂŒbernimmt nun das LKA Bayern die Ermittlungen. Zu den HintergrĂŒnden der Tat schweigen die Ermittler weiter.

  • Nach der Explosion in einer Passage eines GeschĂ€ftshauses sperrte die Polizei den Bereich fĂŒr die Spurensuche ab. - Bild: Felix Kirberg/dpa
    Nach der Explosion in einer Passage eines GeschĂ€ftshauses sperrte die Polizei den Bereich fĂŒr die Spurensuche ab. - Bild: Felix Kirberg/dpa
  • Alle BahnfahrgĂ€ste mussten den Hauptbahnhof sofort verlassen, spĂ€ter gab es Entwarnung. - Bild: Felix Kirberg/dpa
    Alle BahnfahrgÀste mussten den Hauptbahnhof sofort verlassen, spÀter gab es Entwarnung. - Bild: Felix Kirberg/dpa
Nach der Explosion in einer Passage eines GeschĂ€ftshauses sperrte die Polizei den Bereich fĂŒr die Spurensuche ab. - Bild: Felix Kirberg/dpa Alle BahnfahrgĂ€ste mussten den Hauptbahnhof sofort verlassen, spĂ€ter gab es Entwarnung. - Bild: Felix Kirberg/dpa

Nach einer Explosion in der Augsburger Innenstadt mit zwei Verletzen hat das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) nun die Ermittlungen ĂŒbernommen. ZunĂ€chst war die Kripo beim PolizeiprĂ€sidiums in Augsburg fĂŒr den Fall zustĂ€ndig gewesen. Laut einem Sprecher der Augsburger Staatsanwaltschaft gibt es allerdings keinen neuen Ermittlungsstand in dem Fall.

Nach Angaben der Ermittler wird weiterhin versucht, die HintergrĂŒnde der Explosion aufzuklĂ€ren und einen TĂ€ter zu identifizieren. Das LKA war bereits unmittelbar nach der Explosion mit Spezialisten am Tatort. Bei Delikten mit Sprengstoff werden routinemĂ€ĂŸig sehr oft die LKA-Experten von den örtlichen Kriminalpolizeien hinzugezogen.

Dies fĂŒhrt allerdings nicht immer dazu, dass die Sachbearbeitung gleich ganz vom LKA in MĂŒnchen ĂŒbernommen wird. Einen konkreten Grund fĂŒr die Übernahme des Augsburger Falls durch die LKA-Ermittler wurde zunĂ€chst von keiner Seite genannt.

ZusammenhĂ€nge mit Ă€hnlichen FĂ€llen werden geprĂŒft

Am Mittwoch gegen 3.15 Uhr waren in der Passage eines GeschĂ€ftshauses gegenĂŒber dem Augsburger Hauptbahnhof ein Gegenstand explodiert, zwei jungen Menschen wurden durch Knalltraumata leicht verletzt. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie als Passanten zufĂ€llig Opfer wurden und die Tat ihnen nicht gegolten hat. 

Nach Berichten mehrerer Medien handelte es sich um eine Handgranate, die in den Durchgang geworfen wurde und explodierte. Offiziell wird dies von der Polizei bislang nicht bestĂ€tigt. Auch Berichte darĂŒber, dass es sich um einen Anschlag auf ein spezielles GeschĂ€ft gehandelt habe, werden nicht kommentiert.

Besteht Zusammenhang zu Àhnlichen FÀllen?

«Die Ermittlungen gehen weit geöffnet in alle Richtungen», sagte ein Sprecher des PolizeiprĂ€sidiums in Augsburg dazu. Dazu zĂ€hlte auch die PrĂŒfung, ob es ZusammenhĂ€nge zu Ă€hnlichen FĂ€llen in der Vergangenheit gebe. Erst im Juli hatte die Polizei beispielsweise berichtet, dass ein oder mehrere unbekannte TĂ€ter nachts SchĂŒsse auf ein Augsburger BillardcafĂ© abgegeben hatten. Niemand wurde damals verletzt, das CafĂ© war geschlossen.

FĂŒnf Stunden nach der Explosion gab es am Mittwoch im benachbarten Hauptbahnhof einen Bombenalarm, nachdem ein verdĂ€chtiger Gegenstand entdeckt wurde. Der gesamte Bahnverkehr wurde daraufhin fĂŒr etwa eineinhalb Stunden eingestellt und der Bahnhof gerĂ€umt. Letztlich stellte es sich aber als falscher Alarm heraus, der Gegenstand war harmlos.

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