Lkw-Fahrer, Chaosfahrt

Lkw-Fahrer nach Chaosfahrt vorerst in psychiatrischer Klinik

Veröffentlicht: 01.12.2024 um 11:50 Uhr, dpa.de

Ein Lkw fährt in Schlangenlinien über die Autobahn und löst eine Unfallserie aus, die erst mit einer Kollision im Gegenverkehr endet. Nun gibt es Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Fahrers.

  • Mehrere Autobahnabschnitte wurden nach der Unfallserie gesperrt. - Bild: Sascha Thelen/dpa
    Mehrere Autobahnabschnitte wurden nach der Unfallserie gesperrt. - Bild: Sascha Thelen/dpa
  • Unfallspuren auf der A1 nach Chaosfahrt eines Lastwagens (Foto aktuell). - Bild: Alex Talash/dpa
    Unfallspuren auf der A1 nach Chaosfahrt eines Lastwagens (Foto aktuell). - Bild: Alex Talash/dpa
  • Der Fahrer hatte auf Autobahnen in NRW eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. - Bild: Alex Talash/dpa
    Der Fahrer hatte auf Autobahnen in NRW eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. - Bild: Alex Talash/dpa
  • Die Wucht der Zusammenstöße ließ völlig demolierte Autowracks zurück. - Bild: Justin Brosch/dpa
    Die Wucht der Zusammenstöße ließ völlig demolierte Autowracks zurück. - Bild: Justin Brosch/dpa
Mehrere Autobahnabschnitte wurden nach der Unfallserie gesperrt. - Bild: Sascha Thelen/dpa Unfallspuren auf der A1 nach Chaosfahrt eines Lastwagens (Foto aktuell). - Bild: Alex Talash/dpa Der Fahrer hatte auf Autobahnen in NRW eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. - Bild: Alex Talash/dpa Die Wucht der Zusammenstöße ließ völlig demolierte Autowracks zurück. - Bild: Justin Brosch/dpa

Nach der Chaosfahrt mit 26 Verletzten auf NRW-Autobahnen ist der festgenommene Lkw-Fahrer vorübergehend in einer psychiatrischen Klinik untergebracht worden. Das sagte ein Sprecher der Polizei der Deutschen Presse-Agentur. Im Rahmen der ersten Untersuchungen des Mannes hätten sich Hinweise ergeben, dass der Mann psychisch krank sei. Ob der Lkw-Fahrer in der psychiatrischen Klinik verbleibe, müsse noch unter Mitwirkung von Staatsanwaltschaft und Gericht im Laufe des Tages entschieden werden. 

Die Auswertung der Blutproben des Lkw-Fahrers werde wie üblich noch längere Zeit in Anspruch nehmen, sagte der Polizeisprecher. Dabei geht es um die Frage, ob der Lkw-Fahrer während der Chaosfahrt unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Drogen gestanden hat. 

Der Lkw-Fahrer hatte auf vielbefahrenen Autobahnen in Nordrhein-Westfalen eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Der auffällige Lastwagen fuhr in Schlangenlinien über die A46 und die A1 und löste am späten Samstagnachmittag zahlreiche Unfälle aus. Erst nach einem Zusammenstoß im Gegenverkehr kam der Lastwagen auf der A1 quer zur Fahrbahn stehend zum Stillstand. Nach bisherigem Stand wurden 50 Fahrzeuge in die Unfallserie verwickelt.

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