Marius Borg Høiby, Skaugum

Marius Borg Høiby: Eindringling in Wohnung festgenommen

Veröffentlicht am: 07.11.2026 um 18:49 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Ein unbekannter Mann soll in der Nacht auf dem königlichen Anwesen Skaugum in die Wohnung des 29-Jährigen eingedrungen sein. Høiby drängte ihn dem Bericht zufolge hinaus und alarmierte die Polizei, die den Mann festnahm.

Høibys rechtliche Lage und Polizeieinsatz

  • Der Sicherheitsdienst nahm den Mann nach Høibys Notruf kurze Zeit später auf Skaugum fest.
  • Høiby lebt seit dem Sommer mit elektronischer Fußfessel im Hausarrest.
  • Sein Berufungsprozess zu den Vergewaltigungs- und Gewaltvorwürfen soll im kommenden Februar beginnen.
  • Ein Mann wurde nahe der Wohnung von Marius Borg Høiby festgenommen. (Archivbild) - Bild: Lise Aserud/NTB/dpa
  • Marius Borg Høiby ist der Polizei dankbar, dass sie den mutmaßlichen Eindringling rasch festgenommen hat. (Archivfoto) - Bild: Heiko Junge/NTB Scanpix/AP/dpa
Ein Mann wurde nahe der Wohnung von Marius Borg Høiby festgenommen. (Archivbild) - Bild: Lise Aserud/NTB/dpa Marius Borg Høiby ist der Polizei dankbar, dass sie den mutmaßlichen Eindringling rasch festgenommen hat. (Archivfoto) - Bild: Heiko Junge/NTB Scanpix/AP/dpa

Festnahme nach Vorfall auf Skaugum

Nach einem Vorfall an der Wohnung von Marius Borg Høiby ist ein Mann festgenommen worden. Der Mann soll in der Nacht zum Freitag in Høibys Wohnung auf dem Gelände der königlichen Residenz Skaugum nahe Oslo eingedrungen sein und den 29-Jährigen gestoßen haben.

Mann soll gegen Wohnungstür geschlagen haben

Nach Berichten soll der Mann gegen die Tür getreten und geschlagen haben, während Høiby Musik hörte und malte. Als Høiby die Tür öffnete, soll der Unbekannte sich Zugang verschafft haben.

Høiby drängte den Mann demnach wieder aus der Wohnung und verständigte anschließend die Sicherheitskräfte. Der Eindringling wurde kurze Zeit später festgenommen, inzwischen aber wieder freigelassen.

Königspaar hielt sich in der Nähe auf

König Haakon und Høibys Mutter Mette-Marit sollen sich während des Vorfalls nur wenige Hundert Meter entfernt im Haupthaus von Skaugum aufgehalten haben. Das Geschehen dürfte damit auch Fragen zum Schutz der königlichen Familie aufwerfen.

Høiby dankt der Polizei

Høibys Anwalt Alexander Greaker sagte, sein Mandant habe den Vorfall als unangenehm und beängstigend empfunden. Zugleich gehe es Høiby inzwischen gut, und er sei der Polizei für ihr schnelles Eingreifen dankbar.

Berufung soll im Februar beginnen

Høiby sitzt seit Februar in Untersuchungshaft und darf diese seit dem Sommer mit elektronischer Fußfessel im Hausarrest verbüßen. Ein Versuch, die Untersuchungshaft zu beenden, scheiterte zuletzt in zweiter Instanz.

Im Sommer wurde Høiby wegen zahlreicher Straftaten, darunter zweier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht und häuslicher Gewalt gegen eine frühere Freundin, zu vier Jahren Haft verurteilt. Er hat das Urteil angefochten; der Berufungsprozess soll im kommenden Februar beginnen.

Der Vorfall ereignet sich auf dem Gelände Skaugum, dem Wohnort des norwegischen Königspaares und zugleich dem Ort, an dem Høiby seinen Hausarrest mit elektronischer Fußfessel verbüßt. Dadurch betrifft die Festnahme nicht nur einen privaten Zwischenfall, sondern auch die Sicherheitsorganisation rund um eine königliche Residenz.

Nach den vorliegenden Berichten soll Høiby den Eindringling selbst aus der Wohnung gedrängt und anschließend die Polizei alarmiert haben. Der Sicherheitsdienst des norwegischen Königshauses war für den Personenschutz zuständig; der Mann wurde festgenommen, später aber wieder freigelassen. Ein Motiv und die genauen Umstände seines Eindringens bleiben offen.

Sicherheitsfragen und Berufungsverfahren

Die räumliche Nähe zum Haupthaus, in dem sich Königin Mette-Marit und König Haakon während des Vorfalls aufgehalten haben sollen, verleiht dem Geschehen zusätzliche Bedeutung. Für die Sicherheitsbehörden stellt sich damit insbesondere die Frage, wie der Mann auf das Gelände gelangen konnte und ob daraus Konsequenzen für den Schutz der Residenz folgen.

Der Vorfall fällt außerdem in eine rechtlich angespannte Phase für Høiby. Er steht nach einer Verurteilung zu vier Jahren Haft unter Hausarrest; der Berufungsprozess soll im kommenden Februar beginnen. Die neue Entwicklung verändert den Stand des Strafverfahrens nicht, erhöht aber den öffentlichen Druck auf die Sicherheitsvorkehrungen rund um Skaugum.

Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen

Stern: „Marius Borg Høiby: Unbekannter griff ihn während Hausarrest an“ (07.11.2026)

Der Artikel bestätigt den gewaltsamen Zutritt, den Stoß gegen Høiby und die anschließende Festnahme. Er hebt zusätzlich hervor, dass der Mann später wieder freigelassen worden sei und Motiv sowie Zugang zum Gelände offenblieben.

Focus: „Marius Borg Høiby wird auf königlichem Anwesen von Fremdem angegriffen“ (07.11.2026)

Der Beitrag bestätigt den Vorfall und stellt stärker die Anwesenheit von Mette-Marit und König Haakon auf dem Gelände sowie die daraus entstehenden Sicherheitsfragen heraus. Zudem verweist er auf den laufenden rechtlichen Weg nach Høibys Verurteilung.

Beide Beiträge stimmen beim Eindringen, der Festnahme und Høibys Hausarrest überein. Unterschiede liegen vor allem in der Gewichtung von Sicherheitsaspekten und dem weiterhin offenen Motiv des Mannes.

Disclaimer...
de | unterhaltung | 70475450 |