Tödliche Messerattacke in Bank - VerdÀchtiger festgenommen
Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 18:07 Uhr | dpa.deNach einer tödlichen Messerattacke in einer Bank in Regensburg ist der mutmaĂliche Angreifer festgenommen worden. Es handelt sich um einen 20 Jahre alten Mann, wie das PolizeiprĂ€sidium Oberpfalz mitteilte. Der TatverdĂ€chtige blieb bei dem Zugriff durch SpezialkrĂ€fte der Polizei unverletzt.Â
Die EinsatzkrĂ€fte nahmen den Deutschen demnach in dem GebĂ€ude fest, in dem er zuvor einen anderen Mann mit einem Messer tödlich attackiert haben soll. Zwei Menschen, die sich ebenfalls noch in der Bankfiliale befanden, wurden spĂ€ter von angerĂŒckten SpezialkrĂ€ften in Sicherheit gebracht. Der Bereich um den Tatort wurde weitrĂ€umig abgesperrt.
Polizei sucht GebÀude ab
«Die polizeilichen MaĂnahmen vor Ort dauern weiterhin an und sind noch nicht abgeschlossen. Unter anderem wird das GebĂ€ude derzeit noch abgesucht», erlĂ€uterte eine Sprecherin des PrĂ€sidiums nach der Festnahme. Die Polizei geht aber weiterhin von einem EinzeltĂ€ter aus. «Hinweise auf einen zweiten TatverdĂ€chtigen liegen derzeit nicht vor.»
ZunĂ€chst hatten die EinsatzkrĂ€fte eine Geiselnahme befĂŒrchtet; die Zahl der im GebĂ€ude befindlichen Personen blieb lange unklar. Inzwischen werde wegen eines Tötungsdelikts und eines RaubĂŒberfalls ermittelt, sagte die Polizeisprecherin.
Details zu dem Opfer der Messerattacke blieben zunÀchst offen. Nachdem die EinsatzkrÀfte zunÀchst nur Blickkontakt zu dem lebensgefÀhrlich Verletzten hatten, konnte der Mann spÀter von RettungskrÀften erstversorgt werden. Der Verletzte sei noch in ein Krankenhaus gebracht worden, hieà es vonseiten der Polizei. Doch wenig spÀter teilte die Sprecherin mit, dass das Opfer dort gestorben sei.
GroĂaufgebot von Polizei und RettungskrĂ€ftenÂ
Polizei und RettungskrĂ€fte waren mit einem GroĂaufgebot im Einsatz. Neben einem Hubschrauber wurde auch das Spezialeinsatzkommando alarmiert.Â
Die Bank befindet sich im Erdgeschoss eines groĂen GebĂ€udekomplexes im Regensburger Westen; in den Stockwerken darĂŒber sind Wohnungen. «Der Schutz der Bevölkerung hat fĂŒr uns oberste PrioritĂ€t», betonte die Sprecherin. Die Polizei rief die Menschen dazu auf, die Umgebung rund um den Tatort weitrĂ€umig zu meiden.
