«Raketenmann» Zapata scheitert bei Ărmelkanal-Ăberquerung
25.07.2025 - 17:57:32 | dpa.de
Frankreichs «Raketenmann» Franky Zapata ist bei einem erneuten Versuch, den Ărmelkanal mit einem selbstgebauten FluggerĂ€t zu ĂŒberqueren, abgestĂŒrzt. Zapata wurde nach Live-Berichten französischer Medien ĂŒber die spektakulĂ€re Aktion unversehrt aus dem Wasser geborgen. Der professionelle Jetski-Pilot war 2019 bereits mit einem mit fĂŒnf Triebwerken betriebenen Flugbrett ĂŒber den Ărmelkanal geflogen.Â
Dieses Mal war der Franzose abermals in Sangatte in der NĂ€he der nordfranzösischen Hafenstadt Calais gestartet, um bis zu den Kreidefelsen von Dover auf britischer Seite herĂŒberzufliegen und gleich wieder nach Frankreich zurĂŒckzukehren.
Sein FluggerĂ€t war dieses Mal ein sogenannter Airscooter, ein hubschrauberĂ€hnliches GefĂ€hrt mit mehreren Rotoren und einem Sitz. Mit rund Tempo 70 hatte der 46-JĂ€hrige, der in Frankreich auch der «fliegende Mann» genannt wird, den Hin- und RĂŒckflug in rund einer Stunde und 20 Minuten absolvieren wollen. Bis zum britischen KĂŒstenort St. Margaret's Bay sind es rund 35 Kilometer. Mehrere Boote waren demnach in dem Bereich unterwegs, um dem Wagemutigen bei Problemen zu Hilfe zu eilen.
Obwohl die Wetterbedingungen gut waren, geriet Zapata rund 15 Minuten nach dem Start in Probleme und entschied sich zur Umkehr, begleitet von einem der Boote. Wie es spĂ€ter hieĂ, gab es Probleme mit einem der Motoren. Kurz darauf stĂŒrzte der Airscooter in den Ărmelkanal. Das FluggerĂ€t konnte aber spĂ€ter geborgen werden.
Der Ărmelkanal fasziniert seit langem Abenteurer, Technikpioniere und angstfreie Sportler. So surfte etwa der britische MilliardĂ€r Richard Branson mit einem Kiteboard von der britischen Insel aus nach Frankreich.
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